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Rostock Wie Bauherren Ämter austricksen
Mecklenburg Rostock Wie Bauherren Ämter austricksen
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17:26 08.07.2014
Auf dem Dach des Hauses des Tourismus sollte ein zusätzlicher Beratungsraum samt Küche und Toilette entstehen. Davon war im ersten genehmigten Bebauungsplan keine Rede gewesen. Quelle: Grafik: Bastmann + Zavracky BDA Architekten GmbH
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Rostock

Höher, breiter, schöner: So manch ein Gebäude in Mecklenburg-Vorpommern wird anders gebaut als ursprünglich geplant - teilweise zum Unmut der jeweiligen Stadtvertreter, so die Rostocker Bürgerschaft über Änderungen am geplanten Haus des Tourismus. Auf dessen Dach sollte plötzlich ein zusätzlicher Beratungsraum samt Küche und Toilette entstehen.

Davon war im ersten genehmigten Bebauungsplan keine Rede gewesen. Der Trick: Die Änderungen bewegen sich in einem so geringen finanziellen Rahmen, dass sich der Bauausschuss nicht noch einmal damit befassen muss.

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Dabei kann Rostock als größte Stadt im Land bei Verhandlungen mit Bauherren auf professionell geschultes Verwaltungspersonal zurückgreifen. Die komplizierten Verhandlungen mit den Investoren laufen hier immerhin auf Augenhöhe. Anders sieht das in kleinen Kommunen aus: Sie seien oft baurechtlich nicht gut beraten und hätten keine eigene Rechtsabteilung, kritisieren Insider. Die Folge: Manch ein Investor hält sich nicht an Absprachen - vor allem, wenn sie nicht schriftlich festgehalten wurden. Die Kommunen sind dann machtlos.


Lesen Sie hier den ganzen Text: Kein Balkon, eine Etage höher: Wie Bauherren Ämter austricksen



OZ