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Rostock Windpark-Aus, Seenotretter, Mindestlohn
Mecklenburg Rostock Windpark-Aus, Seenotretter, Mindestlohn
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12:46 14.04.2015
Die Ostsee soll von Windanlagen in Küstennähe verschont bleiben.
Die Ostsee soll von Windanlagen in Küstennähe verschont bleiben. Quelle: Michael Rosskothen - Fotolia
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Rostock

Landesregierung geht bei Offshore auf die Bremse

Schwerin Nach heftigen Protesten aus der Tourismuswirtschaft stoppt die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern Pläne zur Errichtung riesiger Windenergieparks unmittelbar vor der Küste. „Vor Rerik und Kühlungsborn, vor Heiligendamm und vor Graal-Müritz werden definitiv keine Windräder im Meer gebaut“, verkündete die stellvertretende SPD-Fraktionschefin im Landtag, Stefanie Drese.

Das Schweriner Energieministerium bestätigt, dass die Entwürfe für das neue Landesentwicklungsprogramm (LEP) entsprechend geändert worden sind. Details will Minister Christian Pegel (ebenfalls SPD) heute in der Landespressekonferenz vorstellen.

Bildband erzählt dramatische Geschichten der Seenotretter

Rostock/Cuxhaven Seit 150 Jahren eilen die Männer und Frauen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Menschen in Seenot zu Hilfe. Heute stellen sie in Cuxhaven ihren Jubiläums-Bildband „Respekt - 150 Jahre Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ vor.

Hesse spricht mit Unternehmern über Mindestlohn

Schwerin Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) hält ungeachtet anhaltender Kritik aus der Wirtschaft die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns für gelungen. „Für viele Menschen auch und gerade hier in Mecklenburg-Vorpommern ist das ein echter Schritt nach vorne“, sagte Hesse. Allerdings räumt sie ein, dass solch gravierende Veränderungen auch Herausforderungen mit sich brächten. Drängende Fragen der Arbeitgeber sollen auf einer Informationsveranstaltung heute in Schwerin beantwortet werden. Ziel des Symposiums im Justizministerium sei es, weiter Klarheit darüber zu schaffen, was das Gesetz im Detail bedeute, wie es anzuwenden sei und wie die Umsetzung kontrolliert werde.

 

 

 

 

 



Thomas Luczak