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Rostock Windradhersteller Eno verdoppelt Kapazität
Mecklenburg Rostock Windradhersteller Eno verdoppelt Kapazität
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06:36 24.04.2015
Die Mechaniker Mathias Adermann, Sebastian Doehring und Alexander Lenz bei der Montage einer 3,5 Megawatt Windanlage
Die Mechaniker Mathias Adermann, Sebastian Doehring und Alexander Lenz bei der Montage einer 3,5 Megawatt Windanlage Quelle: Dietmar Lilienthal
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Rostock

Windrad-Montage bei Eno Energy: Konzentriert schweißt ein Mechaniker eine Plastikmuffe über das Ende eines Stahlseils. In Handarbeit entstehen in dem Betrieb am Rand des Rostocker Seehafens echte Giganten: Dutzende Tonnen schwere und fast 200 Meter hohe Windräder.

30 bis 50 Anlagen produzierte das Werk bisher im Jahr. Mit dem Bau einer zweiten Fertigungs- und Lagerhalle für vier Millionen Euro, die jetzt fertig ist, stieg die Kapazität auf das Doppelte.

Klein, aber fein, könnte der Leitspruch des Unternehmens und seiner 200 Mitarbeiter lauten. „Parks von bis zu sechs Windrädern sind für uns sehr gut darstellbar“, sagt Produktionsleiter Michael Böhm (37). Im Vergleich zu den großen Namen der Branche – Siemens, Enercon, Vestas oder Nordex, dessen Rotorblatt-Werk in Sichtweite liegt, – ist Eno ein eher kleiner Spieler, von denen nach der Finanzkrise von 2009 nur noch wenige übrig sind. Zum Vergleich: Eno peilte für 2014 einen Umsatz von 100 Millionen Euro an, Nordex will demnächst die Marke von zwei Milliarden Euro knacken.



OZ