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Rostock Wird das Trinkwasser zum Fall für die Gerichte?
Mecklenburg Rostock Wird das Trinkwasser zum Fall für die Gerichte?
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06:34 30.10.2015
Thomas Panwitt vor dem Rostocker Wasserwerk: Um die künftige Wasserversorgung der Hansestadt gibt es weiter Streit. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Wer wird die Rostocker ab 2018 mit Trinkwasser versorgen? Diese Frage wird nach OZ-Informationen zu einem Fall für die Gerichte. Denn der Noch-Versorger Eurawasser und dessen Konzernmutter, der Remondis-Gruppe, wollen das Geschäft in der Hansestadt und im Umland offenbar nicht einfach aufgeben.

„Wir rechnen damit, dass Remondis klagen wird“, sagt Katja Gödke, die Geschäftsführerin des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV). Der Verband hatte die Wasserversorgung 1993 an die privaten Dienstleister vergeben. Ab 2018 soll nun aber eine Tochterfirma der Stadt, die Nordwasser GmbH, diese Aufgabe übernehmen. Der WWAV will diesen Schritt ohne europaweite Ausschreibung gehen: Das aber sieht Remondis, so Konzern-Sprecher Michael Schneider, „mehr als kritisch“.

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Durch die Rekommunalisierung verspricht sich die Stadt sinkende Wasserpreise in Rostock. Die Kosten sollen dann bis zu zehn Prozent niedriger sein als bisher - auch für die Verbraucher.



Andreas Meyer