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Rostock Wiro kauft Werftdreieck für zwölf Millionen Euro
Mecklenburg Rostock Wiro kauft Werftdreieck für zwölf Millionen Euro
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16:30 20.09.2014
Filetgrundstück zwischen Heinkel-Mauer und Stadthafen: Am Werftdreieck sollen jetzt Wohnungen entstehen.
Filetgrundstück zwischen Heinkel-Mauer und Stadthafen: Am Werftdreieck sollen jetzt Wohnungen entstehen. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Das Rostocker Werftdreieck wird zum Wohnquartier: Die Wohnungsgesellschaft Wiro kauft das Filetgrundstück zwischen Heinkel-Mauer, Neptun-Center und Max-Eyth-Straße. Wie Wiro-Geschäftsführer Ralf Zimlich bestätigt, hat der Aufsichtsrat dafür grünes Licht gegeben. Zwischen 500 und 600 Wohnungen könnten nach OZ-Informationen entstehen. „Die Anzahl steht noch nicht fest“, sagt Zimlich. Fakt aber sei, dass durch den Neubau Druck vom innerstädtischen Wohnungsmarkt genommen werde. „Wir können damit einen guten Teil des Problems lösen“, sagt der Wiro-Chef.

Rund zwölf Millionen Euro sollen für das Areal an Noch-Eigentümer und Berliner Möbel-Mogul Kurt Krieger (Höffner, Möbel Kraft) fließen. Spätestens in vier bis fünf Jahren sollen die ersten Mieter einziehen. „Die Wohnungen sollen bezahlbar für Normalverdiener sein“, sagt Zimlich. Auch Studenten-Wohnungen seien geplant. Die Wiro wolle möglichst viele Rostocker an der Entwicklung des Wohnquartiers beteiligen. Architektonisch solle der Neubau den 1930er-Stil am Thomas-Müntzer-Platz und die modernen Appartements am Stadthafen miteinander verbinden.

Das Grundstück am Werftdreieck liegt seit Jahrzehnten brach. Nach der Wende sollten hier Kleingewerbe und Büros entstehen. Wohnungen wurden zuletzt abgelehnt, weil die Lärmbelastung zu hoch sei. Es liegt ein entsprechendes Gutachten vor. Rathaus und Politik stehen dennoch hinter dem Wohnungsbau.



André Wornowski