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Rostock Wirtschaft zieht es nach Brinckmansdorf
Mecklenburg Rostock Wirtschaft zieht es nach Brinckmansdorf
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00:11 11.04.2018
Das Gewerbegebiet „Petridamm“ ist laut Beschlussvorlage ein städtebaulicher Misstand, der schlecht erschlossen ist. Quelle: Foto: Ove Arscholl
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Brinckmansdorf

Die Wirtschaft in der Hansestadt Rostock boomt und das geht auch an Brinckmansdorf nicht spurlos vorbei. Erneut ist in der Ortsbeiratssitzung über die Gewerbegebiete des Ortsteils gesprochen worden.

„In den vergangenen Sitzungen haben wir fast immer einen Bauantrag für das Gewerbegebiet auf dem Tisch gehabt. Da ist Bewegung drin“, erzählt der Vorsitzende Karl Scheube (SPD). Er ist erfreut, dass es auch in seinem Gebiet wirtschaftlich weiter vorangeht. „Wenn es in der Wirtschaft boomt, werden auch die Flächen hier bebaut. Das ist gut so.“ Langsam würde sich das Gewerbegebiet füllen.

Auch in der Sitzung am Dienstag wurde über den Bau einer Lager- und Logistikhalle im Gewerbegebiet „Osthafen“ gesprochen. Am Altkarlshof will die Riedelsche Dachbaustoffe GmbH noch eine rund 48

mal 56 Meter große Halle bauen. Sie will damit rund 2700 Quadratmeter Nutzfläche schaffen. „So etwas wird meist bei uns durchgewunken“, sagt Karl Scheube.

Doch es gibt hier noch einen städtebaulichen Missstand, der behoben werden muss. Es geht um das Gewerbegebiet „Petridamm“, welches zwischen der Zingelwiese, der Rövershäger Chaussee und dem Petridamm und Dierkower Damm liegt. Das rund 48 Hektar große Gebiet hat zwar bereits einen bestehenden Bebauungsplan, dennoch ist hier jahrelang nichts passiert. Nun soll dieser B-Plan neu aufgestellt werden. „Die Fläche ist als solche nicht groß, aber sie muss neu geordnet werden“, sagt Scheube.

Ziel der Neuaufstellung des B-Plans sei vor allem die Neuordnung der Erschließungsstraßen. Denn das Gebiet sei verkehrlich schlecht erschlossen. „Es hätte schon früher kommen müssen. Es ist notwendig, denn es sieht da teilweise nicht so gut aus“, sagt Scheube. Bisher habe es hier jedoch Schwierigkeiten gegeben, da viele Flächen in privater Hand seien. Noch könne der Ortsbeirat nicht viel zu den Plänen für den Bereich sagen. „Wir werden sehen, was da passiert und was es für Ergänzungen gibt.“

jh

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