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Rostock 730 Millionen Euro teures Seekabel für Ostseestrom bestellt
Mecklenburg Rostock 730 Millionen Euro teures Seekabel für Ostseestrom bestellt
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06:56 18.07.2014
Schauen sich ein Seekabel an: Energieminister Christian Pegel (SPD; li.) und Lorenz Müller vom Netzbetreiber 50 Hertz. Quelle: Kerstin Schröder
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Rostock

Millionen-Investition im Rostocker Fischereihafen: Die Offshore-Branche sorgt nicht nur für große Bauwerke im Meer, sondern auch an Land. Nur wenige Meter von der Kaikante entfernt hat Netzbetreiber „50 Hertz“ eine Lagerhalle aus dem Boden gestampft – 50 Meter lang mit herausnehmbaren Wänden. Kostenpunkt: zwei Millionen Euro.

„Hier werden Ersatzteile für den Notfall gelagert“, berichtet Offshore-Bereichsleiter Lorenz Müller. Sollte zum Beispiel ein Schiffsanker eine Stromtrasse in der Ostsee zerstören, könnte schnell reagiert werden. Dafür liegen mehrere Kabel und Verbindungsstücke bereit.

Die Investition wirkt finanziell gesehen geradezu winzig im Vergleich mit der Mega-Bestellung beim italienischen Kabelhersteller Prysmian. Der hat für 730 Millionen Euro den Zuschlag für die Anbindung des Offshore-Genehmigungsgebietes „Westlich Adlergrund“ erhalten. Der liegt 40 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen.

Zwei Windparks sind dort bereits genehmigt: „Wikinger“ und „Arkona“. Weitere könnten folgen und an die Kabeltrassen angeschlossen werden. Die enden an Land im Umspannwerk Lubmin bei Greifswald.



Kerstin Schroeder

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