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Rostock Wolfgang Harms will die Ortsteile verbinden
Mecklenburg Rostock Wolfgang Harms will die Ortsteile verbinden
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17:19 21.05.2019
Wolfgang Harms (62) bewirbt sich als Bürgermeister der Gemeinde Broderstorf.
Wolfgang Harms (62) bewirbt sich als Bürgermeister der Gemeinde Broderstorf. Quelle: Roswitha Heisenberg
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Broderstorf

 Mit dem Amt des Bürgermeisters kennt sich Wolfgang Harms aus: Ab 2004 und bis zur Gemeindefusion war der 62-Jährige bereits Bürgermeister von Steinfeld. Nun bewirbt sich der Polizeibeamte im Ruhestand um den Spitzenposten in Broderstorf. Ziel des parteilosen Kandidaten ist, dass sich bei der Gemeindearbeit „sämtliche Interessengruppen auf Augenhöhe begegnen und es eine ruhige und sachliche Diskussion über anliegende Probleme gibt“.

Als Gemeindevertreter und Ausschussvorsitzender kennt Harms bereits verschiedene Seiten kommunalpolitischer Arbeit. Zudem ist er ehrenamtlich engagiert, organisiert das seit 2002 jährlich stattfindende große Kinderfest und bringt sich seit seinem Ruhestand auch aktiv in die Arbeit des Bürger- und Kulturvereins im Broderstorfer Gemeindezentrum ein.

„Was mir am Herzen liegt, sind die Einwohner aller zwölf Ortsteile mit ihren Sorgen und Nöten, auch wenn man objektiv nicht alles erfüllen und umsetzen kann“, sagt Harms. Als Bürgermeister würde er sich unter anderem dafür einsetzen, ein regionales Radwegenetz zwischen den Ortsteilen zu schaffen – inklusive Rastplätzen. „Nicht zu vergessen die Beseitigung der städtebaulichen Missstände in der Gemeinde, wie das Gelände der alten LPG und die Ruine in Öftenhäven.“

Aber auch bereits angeschobene Projekte wie sie Sanierung von Straßen und der Neubau des Wohnblocks stünden auf seiner Agenda. Genau wie die Unterstützung der Seniorenarbeit, der Feuerwehr, des Jugendclubs und aller Kindereinrichtungen. „Das Ehrenamt ist für eine Gemeinde unerlässlich und sollte noch mehr Wertschätzung erfahren“, so Harms.

Grundlage für alle Vorhaben sei aber die entsprechende finanzielle Ausstattung. „Die solide Haushaltsführung ist Aufgabe und Verantwortung der Gemeinde. Wir können nicht mehr ausgeben, als wir haben – das ist meine private Maxime, die aber auch als Bürgermeister gilt.“

Claudia Labude-Gericke