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Rostock Zwei Drittel der Beschäftigen gehen auch krank zur Arbeit
Mecklenburg Rostock Zwei Drittel der Beschäftigen gehen auch krank zur Arbeit
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05:00 31.05.2018
Eine erkältete Frau putzt sich die Nase: Viele Arbeitnehmer schleppen sich auch dann zum Job, wenn sie nicht arbeitsfähig sind.
Eine erkältete Frau putzt sich die Nase: Viele Arbeitnehmer schleppen sich auch dann zum Job, wenn sie nicht arbeitsfähig sind. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
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Rostock

67 Prozent der Beschäftigten in Deutschland haben vergangenes Jahr mindestens einmal gearbeitet, obwohl sie eigentlich krank waren und ins Bett gehört hätten. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung der Barmer-Krankenkasse.

Tritt das gehäuft auf, sprechen Fachleute von Präsentismus - in Abgrenzung zum Absentismus, was sich mit chronischem Blaumachen übersetzen ließe.

Arbeitnehmer mit mangelnder Ausbildung und geringem Einkommen schleppen sich häufiger krank zum Job, hat Stefan Zutz, Allgemeinmediziner aus Neubukow und Vorsitzender des Landeshausärzteverbands, beobachtet. DGB-Nord-Chef Uwe Polkaehn fordert die Unternehmen auf, für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen, in dem sich Beschäftigte trauen, zu Hause zu bleiben, wenn sie krank sind.

Die Vereinigung der Unternehmerverbände in MV kann nicht feststellen, das sich Mitarbeiter seltener krankschreiben lassen. Im Gegenteil: Im Februar gab es in MV  bei den Mitgliedsbetrieben den höchsten Krankenstand seit zwei Jahren, wegen der Grippewelle.

Kleine Wördemann Gerald

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