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Rostock Zwei Schleusungen aufgedeckt
Mecklenburg Rostock Zwei Schleusungen aufgedeckt
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13:18 10.10.2018
Eine 34-jährige Iranerin wollte vier Personen nach Skandinavien einschleusen. Dafür sollen ihr 500 Euro gezahlt worden sein. Quelle: dpa
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Rostock

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Schleusung wurde durch die Bundespolizisten im Seehafen Rostock gegen eine 34-jährige Iranerin eingeleitet. Ihr wird vorgeworfen, insgesamt vier, ebenfalls aus dem Iran stammende Personen, nach Skandinavien beziehungsweise Deutschland geschleust zu haben.

Aufgefallen waren die mutmaßlich Geschleusten bei einer Kontrolle der dänischen Behörden. Keiner war im Besitz erforderlicher Reisedokumente waren. Daraufhin erfolgte durch die dänischen Behörden eine Abweisung der Personen und aufgrund bilateralen Abkommens die Anordnung zur Rückkehr nach Deutschland.

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Die durch die Bundespolizei aufgenommenen Ermittlungen ergaben, dass durch die Beschuldigte insgesamt 5000 Euro an eine Schleuserorganisation gezahlt wurde, um die vier Personen vom Iran nach Europa zu verbringen. Hierbei soll der überwiegende Teil der Strecke auf einem Lkw zurückgelegt worden sein.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintermännern, dauern noch an.

Ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Schleusung wurde gegen einen ebenfalls aus dem Iran stammenden 32-Jährigen eingeleitet. Er meldete sich bei den Bundespolizisten und stellte ein Schutzersuchen. Auch hier deuten die Ermittlungen darauf hin, dass der Mann durch eine Schleuserorganisation vom Iran nach Deutschland geschleust wurde. Nach seinen Angaben soll er hierfür insgesamt 5000 US-Dollar gezahlt haben. Das Ermittlungsverfahren hierzu dauert ebenfalls noch an.

OZ