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Südwestmecklenburg Bahn-Millionen: Grüne attackieren Minister Pegel
Mecklenburg Südwestmecklenburg Bahn-Millionen: Grüne attackieren Minister Pegel
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07:27 21.09.2015
Protest gegen die Schließung der Südbahn Parchim – Malchow. Hat das Land eigentlich genug Geld für die Strecke? Quelle: Cornelius Kettler
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Schwerin

Landesverkehrsminister Christian Pegel (SPD) gerät wegen seiner Bahn-Politik unter Druck. Kern des Vorwurfs: Das Land streicht Zugverbindungen, angeblich weil das Geld nicht mehr reicht. Tatsächlich landen aber jedes Jahr immer höhere Millionenbeträge im Sparstrumpf.

Die Opposition ist auf der Palme. Johann Georg Jaeger (Grüne) wirft Pegel im Zusammenhang mit der Einstellung der Südbahn eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit vor. Mit den absichtlich nicht ausgegebenen Mitteln hätte sich die Verbindung zwischen Parchim und Malchow, deren Einstellung vier Millionen Euro brachte, weiter betreiben lassen.

Es geht um rund 233 Millionen Euro, die das Land im Jahr vom Bund bekommt, um damit S-Bahnen und Regionalzüge zu bezahlen. Mehr als 20 Millionen Euro blieben davon vergangenes Jahr übrig – fast neun Prozent der Gesamtsumme. Das Geld floss in eine Rücklage, die Ende vergangenen Jahres auf stolze 42 Millionen Euro angewachsen war.

Mit seiner Sparsamkeit sende der Nordosten das falsche Signal, dass das Geld nicht gebraucht werde, heißt es beim Fahrgastverband Pro Bahn. Der Bahnverkehr verliere an Attraktivität und damit auch Fahrgäste und Einnahmen.



OZ

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