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Südwestmecklenburg Unfall auf A 24 mit Viehtransporter: Autobahn wieder freigegeben
Mecklenburg Südwestmecklenburg Unfall auf A 24 mit Viehtransporter: Autobahn wieder freigegeben
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18:24 08.03.2019
Schweine stehen nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A24 in einem Gehege aus Feuerwehrleitern. Bei einer Karambolage mit mehreren Fahrzeugen und einem Viehtransporter sind drei Menschen gestorben. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
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Zarrentin

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 24 zwischen Hamburg und Berlin sind drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Menschen seien in der Nacht zum Freitag verletzt worden. Ein Viehtransporter mit bis zu 650 Ferkeln an Bord stürzte in der Nacht zwischen Zarrentin und Wittenburg in Mecklenburg-Vorpommern in Fahrtrichtung Berlin auf die Seite, wie eine Polizeisprecherin erklärte. Ein Lastwagen und zwei Autos krachten in die Unfallstelle. Der Fahrer des Viehtransporters gab laut Polizei an, eine Sturmböe habe das Fahrzeug erfasst. Dabei sei es auf die Seite gekippt.

Der 64-jährige Fahrer des Lastwagens, der auf den Viehtransporter auffuhr, kam ums Leben. In einem der Autos starben der 26-jährige Fahrer und die 36 Jahre alte Beifahrerin. Eine 53-Jährige, die ebenfalls im Auto saß, wurde schwer verletzt. Ebenfalls verletzt wurde der 31 Jahre alte Fahrer des zweiten Autos, das in die Unfallstelle krachte.

Vollsperrung bis zum Nachmittag

Drei Tote, zwei Verletzte und zahlreiche tote und verletzte Ferkel: Auf der Autobahn 24 krachen zwei Autos, ein Tiertransporter und ein weiterer Lastwagen ineinander.

Einige der Ferkel aus dem Viehtransporter verendeten bei dem Unfall. Auch eine Amtstierärztin war vor Ort und musste einige der Tiere erlösen. Ein anderer Teil der Tiere wurde verletzt. Weitere rannten davon. Die Autobahn 24 wurde an der Unfallstelle voll gesperrt. Beide Fahrtrichtungen konnten erst am Abend weider freigegeben werden. Die Fahrspur in Richtung Hamburg bereits am Nachmittag.

Der Sachschaden wird auf 150 000 Euro geschätzt.

Wie gefährlich sind Mecklenburg-Vorpommerns Straßen? Jeden Tag ereignen sich durchschnittlich 157 Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Diese traurige Bilanz macht Hoffnungen zunichte, die durch deutlich rückläufige Unfallzahlen und weniger Verkehrstote zu Jahresbeginn entstanden waren. Wie das Innenministerium in Schwerin unter Bezugnahme auf die vorläufige Unfallstatistik bekanntgab, stieg die Zahl der Unfälle auf rund 28 600.

RND/dpa

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