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Südwestmecklenburg Toter aus Ludwigslust soll 200 000 Euro im Haus versteckt haben
Mecklenburg Südwestmecklenburg Toter aus Ludwigslust soll 200 000 Euro im Haus versteckt haben
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21:13 17.05.2019
In diesem Fahrzeug wurde die Leiche von Detlef Stagneht gefunden. Quelle: Polizei Rostock
Ludwigslust

Zu dem Fall des 59-Jährigen, der am 21. April in seinem Audi A4 auf einem Parkplatz in Ludwigslust gefunden worden war, gibt es offenbar neue Hinweise. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der ermordete Detlef Stagneht aus Strassen bei Grabow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) rund 200 000 Euro in seiner Wohnung versteckt haben – ein mögliches Tatmotiv.

Detlef Stagneht lebte alleine in der Wohnung seiner Mutter, die in einem Pflegeheim untergebracht war. Nachbarn beschreiben den Hartz-IV-Empfänger als zurückhaltend und hilfsbereit – aber auch sparsam.

Bruder bemerkte, dass etwas nicht stimmte

Seinem Bruder Egon ist laut Bild-Bericht bereits im Januar aufgefallen, dass etwas nicht stimmen könne. Er habe ihn telefonisch kontaktieren wollen – ohne Erfolg. Also sei er zur Wohnung seines Bruders gefahren. Hier habe er eine völlig verwüstete Wohnung vorgefunden – Schränke geleert, Kartons ausgekippt.

Vier Sparbücher aufgelöst

Weil Detlef Stagneht öfter verreiste, habe sich sein Bruder Egon zunächst keine großen Gedanken gemacht. Doch beim Aufräumen sei er auf Unterlagen gestoßen, die darauf schließen ließen, dass der Tote eine hohe Summe Geld im Haus versteckt hielt: 1998 habe er vier Sparbücher aufgelöst und das Geld in leeren Hüllen von Videokassetten versteckt.

Offiziell sind sowohl Todesursache als auch das Tatmotiv nicht bekannt. Die Umstände könnten allerdings darauf hinweisen, dass Detlef Stagneht unvorsichtig gewesen war, von seinem Vermögen erzählt hatte und der oder die Täter an sein Geld wollten. Sein Egon Stagneht glaubt laut Bild, sein Bruder ist an die falschen Leute geraten.

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