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Südwestmecklenburg Flüssigkeit ins Gesicht: 11-jähriger Schüler muss nach Angriff zum Arzt
Mecklenburg Südwestmecklenburg Flüssigkeit ins Gesicht: 11-jähriger Schüler muss nach Angriff zum Arzt
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15:52 11.09.2019
An einer Schule in Crivitz kam es am Dienstag zu einem gefährlichen Zwischenfall: Ein Unbekannter hat einem Schüler am Zaun des Pausenhofes mit einer bislang unbekannten Flüssigkeit ins Gesicht gesprüht.. Quelle: picture alliance / dpa
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Crivitz

Ein 11-jähriger Schüler ist am Dienstagmittag am Zaun seines Schulhofes von einem Unbekannten mit einer bisher unbekannten Flüssigkeit besprüht worden. Von dem Geruch der Flüssigkeit sei dem Schüler übel geworden, weshalb er seine Lehrer informierte.

Nach dem Vorfall, der sich am Dienstag gegen 11.40 Uhr an seiner Schule in Crivitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ereignete, ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Nach Angaben eines 11-jährigen Schülers wurde er während der Pause am Zaun des Schulhofes an der Straße der Freundschaft von einem fremden Mann mit einer unbekannten Flüssigkeit besprüht. Von dem Geruch der Flüssigkeit sei dem Schüler schlecht geworden. Er informierte daraufhin Lehrer.

Polizei sucht nach Zeugen

Die Flüssigkeit soll nach Lösungsmitteln gerochen haben, wie sie beispielsweise in Klebern verwendet werden. Die Eltern wollten den 11-Jährige noch am Dienstagnachmittag einem Arzt vorstellen. Das Motiv der Tat ist derzeit noch völlig unklar.

Der unbekannte Mann, der die Tat gegen 11:40 Uhr am Zaun des Schulhofes in der Straße der Freundschaft begangen haben soll, ist ersten Erkenntnissen zufolge zwischen 25 und 30 Jahren alt. Der Gesuchte ist etwa 1,80 Meter groß und schlank. Er soll mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet gewesen sein. Hinweise zu diesem Vorfall nimmt die Polizei in Sternberg (Tel. 0 38 47 / 4 32 70) entgegen.

Zuletzt war die Schule im März 2019 in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, weil Schüler der Crivitzer Schule andere Fünft- und Sechstklässler sexuell gemobbt haben sollen. Über einen Zeitraum von vier Jahren praktizierten Schüler ein Ritual, dass sie „Stängeln“ nannten. 30 Schüler waren dabei involviert. Der Schulleiter äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

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Von RND/ps

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