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Südwestmecklenburg Mord an Rentner in Wittenburg: Obduktion angeordnet – Motiv unklar
Mecklenburg Südwestmecklenburg Mord an Rentner in Wittenburg: Obduktion angeordnet – Motiv unklar
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12:07 19.11.2018
In diesem Haus wurde am 17. November ein Rentner mutmaßlich von seinem Ex-Pfleger mit einem Messer getötet. Quelle: Ralf Drefin
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Wittenburg

Nach dem Mord an einem Rentner in Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist das Motiv für die Tat weiter unklar. Der Tatverdächtige – ein 20-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan – schweige bisher zu den Vorwürfen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Montag. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen, ein Verteidiger wurde ihm beigeordnet.

Der Verdächtige war als Helfer im Haushalt des Rentners beschäftigt. Er wurde am Samstag nach kurzer Flucht gefasst – offenbar eher zufällig. Er soll den 85-jährigen pflegebedürftigen Mann in der Nacht zu Samstag mit einem Messer tödlich am Hals verletzt haben. Ungeachtet der bisherigen Erkenntnisse soll der Tote obduziert werden, um die genaue Todesursache festzustellen.

Ein alleinstehender Rentner ist in Wittenburg in der Nacht zu Sonnabend getötet worden. Dringend tatverdächtig ist ein 20-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus Afghanistan, der Arbeiten am Haus des 85-Jährigen ausführte.

Der Verdächtige lebte eigentlich in einer Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Zwickau. Er soll über die Tochter des Opfers, die in der Flüchtlingshilfe tätig ist, nach Wittenburg gekommen sein.

Winfried Wagner / dpa