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Südwestmecklenburg Sportminister Caffier fordert konsequente Doping-Aufklärung
Mecklenburg Südwestmecklenburg Sportminister Caffier fordert konsequente Doping-Aufklärung
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11:58 07.08.2013
Caffier forderte ein Umdenken. Foto: Foto: Patrick Seeger/Archiv
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Schwerin

Nach den neuen Enthüllungen zum Doping im westdeutschen Sport hat Mecklenburg-Vorpommerns Innen- und Sportminister Lorenz Caffier (CDU) eine veränderte Leistungsbewertung gefordert. Man müsse lernen, Grenzen zu akzeptieren. „Wenn vierte und fünfte Plätze bei einer Welt- oder Europameisterschaft in der öffentlichen Meinung und den Medien bereits als Niederlage gewertet werden, scheint mir auch hier ein Umdenken erforderlich“, erklärte Caffier am Dienstag in Schwerin.

Der Minister zeigte sich von den Berichten über staatlich sanktionierten Dopingeinsatz auch in der früheren Bundesrepublik nicht überrascht. Doping sei seit Jahrzehnten weltweit eine Geißel des Sports, „im Norden und Süden ebenso wie im Westen und Osten“. Wer anderes geglaubt habe, sei zumindest „sehr blauäugig“ gewesen. Für die Glaubwürdigkeit eines ehrlichen Kampfes gegen Doping sei Aufklärung richtig und wichtig. Jeder aufgeklärte Dopingfall füge dem Ansehen des Sports zwar erheblichen Schaden zu, sei zugleich aber auch Bestätigung für den konsequenten Kampf gegen Doping.

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dpa