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Südwestmecklenburg Staatsanwältin fordert im Totschlagsprozess acht Jahre Haft
Mecklenburg Südwestmecklenburg Staatsanwältin fordert im Totschlagsprozess acht Jahre Haft
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16:31 30.10.2019
In Schwerin steht ein Mann wegen Totschlags vor Gericht. (Symbolbild) Quelle: picture-alliance/ dpa
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Schwerin

Wegen Totschlags an seiner Ehefrau hat die Staatsanwaltschaft acht Jahre Gefängnis für einen 54-jährigen Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim gefordert.

In ihrem Plädoyer vor dem Landgericht Schwerin sah es die Anklagevertreterin am Mittwoch als erwiesen an, dass der Unternehmer seine 46 Jahre alte Frau im April dieses Jahres im Bad des gemeinsamen Hauses mit einem Schal erdrosselt hat. Vorher hatte sie vermutlich gedroht, ihn zu verlassen, falls er seine psychische Erkrankung nicht stationär in einer Klinik behandeln lässt.

Verminderte Schuldfähigkeit

Im Namen der als Nebenkläger am Prozess beteiligten Hinterbliebenen forderte eine Rechtsanwältin zehn Jahre Haft. Der Verteidiger hielt unterdessen eine Strafe von höchsten fünf Jahren für angemessen. Staatsanwaltschaft wie Verteidigung billigten dem Angeklagten aufgrund seiner Krankheit eine verminderte Schuldfähigkeit zu. Das Urteil wurde für den Nachmittag angekündigt.

Der Angeklagte hatte unmittelbar nach der Tat die Polizei darüber informiert. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Frau starb zwei Tage später. Der 54-Jährige gab die Tat vor Gericht grundsätzlich zu, wollte sich zu Details aber nicht äußern. In seinem Schlusswort sagte er, er bereue zutiefst, was er getan habe.

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Von RND/dpa

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