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Wismar 100 Wismarer demonstrieren gegen Gewalt
Mecklenburg Wismar 100 Wismarer demonstrieren gegen Gewalt
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18:29 27.07.2018
Die Demonstranten erreichen den Rudolph-Karstadt-Platz. Sie wollen eine Zeichen gegen rassistische Gewalt setzen.
Die Demonstranten erreichen den Rudolph-Karstadt-Platz. Sie wollen eine Zeichen gegen rassistische Gewalt setzen. Quelle: Michaela Krohn
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Wismar

„Wismar ist neugierig, tolerant und weltoffen“ – unter diesem Motto haben sich gestern etwa 100 Bürger der Hansestadt getroffen, um gemeinsam zu demonstrieren. Grund für die Veranstaltungen seien laut Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) die gewalttätigen Auseinandersetzungen der vergangenen Tage im Bereich Friedenshof.

„Ich habe zu dieser Demonstration aufgerufen, weil ich glaube, dass es an der Zeit ist, ein Zeichen zu setzen, dass wir hier in Wismar eine offene Stadtgesellschaft sein wollen“, sagte Beyer zu den Teilnehmern der Demonstration. Es seien alle Wismarer – egal, wie lange sie schon in der Stadt leben und noch leben werden.

Zuvor waren sie vom Friedenshof bis zum Rudolph-Karstadt-Platz gelaufen – mit dabei bunte Transparente, Fahnen und Trillerpfeifen. Die Demonstration wurde von der Hansestadt Wismar selbst angemeldet. Diese hatte zusammen mit dem Flüchtlingsrat MV dem Islamischen Bund, der Arbeiterwohlfahrt Wismar, der Verein „Das Boot“ und weiteren „Akteuren der Zivilgesellschaft“ zum Mitmachen aufgerufen.Während der Demonstration hätte es keine Zwischenfälle gegeben. „Alles ist friedlich abgelaufen“, bestätigte eine Polizeisprecherin der OZ.

Michaela Krohn

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