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Wismar 300 Fahrzeuge und 800 Fans: So war das Ford-Treffen in Boiensdorf
Mecklenburg Wismar 300 Fahrzeuge und 800 Fans: So war das Ford-Treffen in Boiensdorf
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18:39 28.07.2019
Die Autos werden von den Fans genau angeschaut. Quelle: FRANK-PETER REICHELT
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Boiensdorf

Das Ford-Autotreffen in Boiensdorf an der Ostseeküste ist eine einzige große Party unter und mit Freunden aus ganz Deutschland. Bereits zum 17. Mal hat der Ford-Club Ostsee Haie Fans der Automarke eingeladen und mehr als 300 Fahrzeuge und fast 800 Motorsportbegeisterte sind gekommen, um von Freitag bis Sonntag Spaß miteinander zu haben.

Ford-Treffen in Boiensdorf

Höhepunkt ist Ausfahrt nach Rerik

Der Vereinsvorsitzende Silvio Jacob ist seit Mai auch Boiensdorfs neuer Bürgermeister und mit seinen Jungs hat er seit Monaten die Planungen im Griff. Jeder Gast weiß genau ,wo er seinen Standplatz für das Zelt und den Wagen hat, Toiletten, Festzelt, Versorgung sind geplant. Das Programm ist auf die Minute getaktet, aber so genau nimmt das natürlich keiner. Der Höhepunkt des jährlichen Treffens ist wieder die Ausfahrt nach Rerik. „Die Strecke wird gesichert, niemand überholt und es gibt keine Spurwechsel. Die Ausfahrt soll ein Erlebnis für die Teilnehmer und die Zuschauer sein“, betont Jacob, der noch ergänzt, dass „die Zusammenarbeit mit den Einheimischen und den Feriengästen sehr gut ist, die Beachparty ist offen für alle.“

Ford Taunus musste geschoben werden

Die Gemeinde Rerik hatte einen Parkplatz abgesperrt und so konnte der Konvoi die Ausfahrt gemütlich in dem Ostseebad abschließen. Dort hatten sich auch schon Urlauber eingefunden, die sich die bemalten und dekorierten Fahrzeuge anschauen wollten. Das Ehepaar Lehde aus Hamburg hat mit seinem Boot extra einen Zwischenstopp eingelegt und schaute sich das Spektakel an. Für Lacher sorgte ungewollt Ingo Weißflog aus Großensee, der zur Ausfahrt seinen 1975er Ford Taunus schieben musste. „Er war überhitzt und hat kein Benzin mehr bekommen, geht aber schon wieder.“ Seine Kumpels schoben den Oldtimer auf den Parkplatz.

Autofreunde lassen sich Fischbrötchen schmecken

Nach dem gemeinsamen Foto am Reriker Hafen machten sich die Autofreunde über die Fischbrötchen und Eis her. Auch Michaela Cvetko und Dario Scherer ließen es sich schmecken, aus der Schweiz kommend waren sie mit über 1000 Kilometern die Gäste mit der längsten Anreise. Ebenfalls alle Hände voll zu tun hatte Obelix, also Rainer Nietz aus Benz, der seit 2011 zur Klubszene gehört, an der er besonders neue Freundschaften und den familiären Zusammenhalt schätzt. Er schlüpft seit Jahren in die Rolle des Neptuns, wenn wieder Vertreter verschiedener Fordklubs im Boiensdorfer Werder getauft werden.

Fords aus den 1950er Jahren begeistern Jury

Zum Programm gehörten auch eine Tombola mit tollen Preisen, deren Erlös für einen guten Zweck in der Region verwendet werden soll. Bei der Bewertung der Autos hatten zwei Fahrzeuge natürlich das besondere Interesse der Liebhaber geweckt: der F 100 aus dem Jahr 1955 mit 600 PS und der F1 von 1951. Mit diesen beiden funkelnden Fahrzeugen ließ sich auch der Organisator Jacob ablichten und erklärt: „Die Autofreunde wollen natürlich auch ihre Autos zeigen, da stecken viel Geld und Liebe drin. Es ist toll, was man aus einem Serien-Pkw alles machen kann.“ Das 17. Autotreffen war noch im Gange, da begannen schon die Überlegungen für das nächste Jahr…

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