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Wismar 60 Jahre nach dem Abitur: Diese Wismarer sind noch immer Freunde
Mecklenburg Wismar 60 Jahre nach dem Abitur: Diese Wismarer sind noch immer Freunde
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14:55 15.05.2019
Als Klasse 12b 2 haben sie 1959 ihr Abitur an der Geschwister-Scholl-Schule in Wismar gemacht: Holger Röpke, Peter Hoffmann, Heidi Vespermann, Gisela Meusel, Wolfgang Meck, Gisela Pick, Klaus-Peter Käding, Hannelore Hähnlein und Hans-Peter Beneicke (v.l.). Quelle: Michaela Krohn
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Wismar

60 Jahre ist es schon her, da haben Holger Röpke und seine Klassenkameraden ihr Abitur an der Geschwister-Scholl-Schule in Wismar gemacht. Eine lange Zeit – dennoch haben sie die ehemaligen Schüler über die Jahre immer wieder getroffen. Nun gab es ein besonderes Jubiläum zu feiern. Noch einmal haben sie sich ihrer alten Schule getroffen und sich von Schulleiter Klaus-Dieter Sass noch einmal durch das Gebäude führen lassen.

Dort, wo einmal ihr Klassenraum war, befinden sich heute das Sekretariat und das Büro des Direktors. Der zeigt erklärt den interessierten und in Erinnerungen schwelgenden Besuchern noch alte Utensilien – Kartenständer, das Brett für die Stundenpläne und alte Chemie-Schränke.

„Wir waren damals 17 Schüler in der Klasse. Nicht alle konnten zum Klassentreffen kommen“, erklärt Holger Röpke, der später selbst Lehrer an der Schule geworden war. Zwei Klassenkameraden seien in der Zwischenzeit verstorben, einige mussten das Treffen aus gesundheitlichen kurzfristig absagen.

Aber immerhin: Neun ehemalige Schüler haben sich noch einmal zusammengefunden. Sie waren allerdings nicht nur in der Schule unterwegs, sie haben auch noch eine Ausfahrt mit der Kogge „Wissemara“ gemacht. Und ganz wichtig: „Viele gemeinsame Stunden erlebt“, wie Holger Röpke berichtet.

Nach dem Abitur und dem Studium hatten alle Ehemaligen verstreut in der damaligen DDR gearbeitet. „Das war nicht selbstverständlich, denn viele gingen damals auch in die BRD“, sagt Holger Röpke. Es hatte sie in ganz verschiedenen Berufe gezogen. Dabei waren unter anderem jeweils ein Lehrer, Ingenieur, Arzt oder Schauspieler. Und: „Alle hatte immer eine besondere Bindung zu einander“, weiß Röpke. Und das ist bis heute so geblieben.

So gab es von 1960 bis 1969 jedes Jahr ein Klassentreffen. Dann trafen sich die Freunde erst 1979 wieder, das nächste Mal sogar erst 20 Jahre später 1999. Dann haben sie den Abstand wieder verkürzt. Seit 2007 treffen sie sich alle zwei Jahre, um sich gemeinsam an ihre Schulzeit zu erinnern.

Weil sie selbst 1959 einen tollen Abi-Ball hatten, haben die ehemaligen Schüler eine kleine Überraschung für die Organisatoren des diesjährigen Abschlussballs dabei gehabt. „Wir haben 100 Euro gesammelt und wollen damit die Schüler des aktuellen Abi-Jahrgangs unterstützen“, sagt Holger Röpke, als er die Spende an Schulleiter Klaus-Dieter Sass übergibt. Dieser erwidert gerührt: „Sie werden sich freuen – und kommen Sie ruhig wieder zu uns.“ Auch für den Direktor gab es noch ein kleines Dankeschön.

In zwei Jahren wollen sich Holger Röpke, Peter Hoffmann, Heidi Vespermann, Gisela Meusel, Wolfgang Meck, Gisela Pick, Klaus-Peter Käding, Hannelore Hähnlein und Hans-Peter Beneicke wieder in ihrer alten Schule treffen. Schon jetzt seien sie gespannt, was sich bis dahin wieder geändert haben wird.

Michaela Krohn

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