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Wismar Behörde ermittelt nach Fischsterben im Wallensteingraben
Mecklenburg Wismar Behörde ermittelt nach Fischsterben im Wallensteingraben
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14:45 07.03.2014
Mehrere Hundert tote Fische, vor allem Forellen, wurden aus dem Wallensteingraben geholt. 120 Kubikmeter Gülle hatten das Wasser verschmutzt. Foto: Mario Voigt
Mehrere Hundert tote Fische, vor allem Forellen, wurden aus dem Wallensteingraben geholt. 120 Kubikmeter Gülle hatten das Wasser verschmutzt. Foto: Mario Voigt Quelle: Mario Voigt
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Wismar

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Nordwestmecklenburgs hat Ermittlungen aufgenommen, nachdem im Wallensteingraben zwischen Schweriner See bei Bad Kleinen und Wismar Hunderte Fische verendet sind. Der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern (LAV) hat Anzeige erstattet. Er geht davon aus, das 120 Kubikmeter Gülle aus dem Tierzuchbetrieb Gut Losten das Gewässer verschmutzt haben.

Allein auf einem 245 Meter langen Stück in Dorf Mecklenburg wurden 106 tote Forellen, fünf Barsche, ein Hecht und eine Bachschmerle geborgen. Insgesamt sind mindestens elf Kilometer des Wallensteingrabens kontaminiert.

Geschäftsführer Alwin Netela will weder bestätigen noch bestreiten, dass sein landwirtschaftlicher Betrieb Schuld an der Verschmutzung sei. „Fakt ist, dass wir eine Havarie in der Gülleanlage hatten und die Alarmierung ausgefallen ist“, sagt er. Ob dadurch Gülle in den Wallensteingraben geflossen sei, könne er nicht sagen. Auf jeden Fall werde jetzt ein Wall gebaut, der die Anlage zusätzlich sichern soll.



Sylvia Kartheuser

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