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Wismar Bürgerinitiative kämpft gegen Ferkelaufzuchtanlage
Mecklenburg Wismar Bürgerinitiative kämpft gegen Ferkelaufzuchtanlage
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06:18 13.10.2014
Elke und Ralf Burre aus Passee kämpfen erbittert gegen die Errichtung der Ferkelzuchtanlage. Quelle: Peter Täufel
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Passee

Eine Massentierhaltungsanlage mit rund 3000 Sauen- und Eberplätzen sowie mehr als 10000 Aufzuchtplätzen für sogenannte Absatzferkel ist an der Entlastungsstrecke der Bundesstraße 105, der L101 zwischen den Dörfern Tüzen, Passee und Goldberg (Kreis Nordwestmecklenburg) geplant.

Die frisch gegründete Bürgerinitiative „Zukunft Passee“ kämpft dagegen. Sie hatte am Freitagabend zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.  Etwa 40 Einwohner kamen. Hauptredner ist Arndt Müller von der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

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Seine Warnungen an diesem Abend verhallen größtenteils. Es sind vorwiegend Befürworter und Mitarbeiter des Agrarbetriebes, der die Anlage errichten will, anwesend.

Tags darauf kommt aus Berlin das Aktionsbündnis „Tierfabriken Widerstand“. Es will aufklären und Protestwilligen dabei helfen, schriftliche Einwände im Genehmigungsverfahren zu formulieren. Dies ist noch bis zum 21. Oktober möglich.



Haike Werfel