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Wismar Diese 83 Wismarer Abiturienten haben jetzt ihre Zeugnisse
Mecklenburg Wismar Diese 83 Wismarer Abiturienten haben jetzt ihre Zeugnisse
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14:25 25.06.2019
Die Abiturienten der Klasse 12 aI des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wismar haben ihre Zeugnisse bekommen. Dazu gehören Marvin Büttner, Niclas Heuer, Alexander Schmidt, Luca Taschenbrecker, Lucas Lamer (vorne hockend v. l.), Tutorin Frau Reigl, Gina Rickert, Lara Kluge, Pauline Sarah-Thamar Johanna Meißner, Josefin Martinetz, Juliane Zelva (mittlere Reihe v. l.), Alina Schulz, Sadja Degen, Hellena Willemer, Friederike Arndt, Jule Mitzlaff, Maria Neumann, Jana Elisabeth Riedel, Anna Lena Exner, Marlene Günther und Lena Ullerich (hintere Reihe v. l.). Quelle: Michaela Krohn
Wismar

Gerade waren sie noch klein und niedlich, nun stehen sie in Schlips und Bilderbogen und in wunderschönen Kleidern vor Lehrern, Eltern, Verwandten und Freunden – und vor Schulleiterin Ines Albrecht, die für die Abiturklassen des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums (GHG) eine bewegende Rede hielt. Für die Übergabe hatte die Schule die Heiligen-Geist-Kirche ausgewählt, die bis auf den letzten Platz voll besetzt war.

Bilder von der Zeugnisübergabe des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wismar

Die 83 Absolventen – 37 Mädchen und 46 Jungen – seien bereits der 25. Abiturjahrgang des GHG. „Die Zeugnisübergabe ist immer ein ganz besonderer Tag – einerseits mit der Freude, andererseits mit Wehmut“, sagte die Schulleiterin. Sie selbst hielt in der Heiligen-Geist-Kirche bereits ihre 13. Abiturrede. Ob das nun Glück oder Pech bringe, darüber hatten sie und die vielen Gäste dann doch etwas schmunzeln müssen.

Schüler erreichen Gesamtdurchschnitt von 2,2

Die reinen Zahlen sprechen jedoch für sich: Die jungen Erwachsenen hatten zusammen einen Notendurchschnitt von 2,2 erreicht. Dafür gab es einen ordentlichen Applaus. „Das Markenzeichen dieses Jahrgangs ist diese besondere Leistung“, fasste Ines Albrecht zusammen. Und beachtlich: Die Mädchen hatten einen Durchschnitt von 2,2 geschafft und die Jungen auch. „Das hatten wir so vorher noch nicht.“

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Gleich drei Schüler haben das Abitur am GHG mit einem Durchschnitt von 1,0 geschafft: Lea Globisch, Fiete Sieg und Tim Meißner. Bei Zwölf Schülern steht im Abiturzeugnis zudem eine Note von 1,5. Bemerkenswert fand Schulleiterin Ines Albrecht in ihrer Rede, dass vor allem die Jungen zugelegt haben. Sie sagt: „Das sind für mich alles außergewöhnliche Leistungen.“ Bei vielen sei aber auch noch Luft nach oben gewesen. Andere wiederum hätten vielleicht kein Abi mit 1,5 geschafft. „Sie haben aber dennoch ihr Bestes gegeben – und davor ziehe ich den Hut.“

Zusammen haben Schulleitung, Lehrer und Schüler auf die gemeinsamen Jahre und vielen Projekte zurückgeblickt. So erinnerte sie zum Beispiel an die Theaterbühne, an den Formel-1-Wettbewerb und auch dem Sport hätten die Schüler oftmals ihren Stempel aufgesetzt. So waren die Fußballer vom PSV und von Anker unter anderem mal gegen die GHG-Schüler angetreten. Auch im Beachvolleyball taten sich einige stark hervor. Die Tischtennisjungs sind zum Bundesfinale nach Berlin gefahren. Auch debattiert haben sie.

Starke Klassensprecher, starker Schulverein

Starke Klassensprecher haben die vier Klassen auch gehabt. Einer von ihnen – Johannes Kändler – hat seine Schule sogar in der Schulkonferenz vertreten. Auch der Schulverein wurde lobend erwähnt, schließlich sei er, wenn Not am Mann war, immer da gewesen – vor allem auch in den vergangenen zwei Jahren.

Schon beim Fototermin vor der Zeugnisübergabe herrschte vor der Heiligen-Geist-Kirche große Aufregung. Sitzt das Kleid? Wie und wo soll ich mich für das Foto hinstellen? Es soll schließlich eine Erinnerung fürs Leben sein – genau wie die Zeugnisübergabe selbst und der Höhepunkt für Abiturienten, der Abiball.

Mathe, Maschinenbau, Auszeit: Das wünschen sich die Abiturienten

Nun, nach zwölf Jahren Schulzeit, folgen die Abiturienten ganz verschiedenen Wegen. Gleich vier oder fünf Schüler planen, Mathematik zu studieren. Einige wollen Wirtschaftsingenieure, Chemiker oder Maschinenbauer werden. Andere wollen erst einmal im Ausland Erfahrungen sammeln oder ein freiwilliges soziales Jahr machen. „Der Weg wird kein leichter sein“, sagt zum Schluss Ines Albrecht – passend dazu wurde das gleichnamige Lied eingespielt. Einige wissen noch nicht, was sie nach dem Sommer tun wollen. Die meisten haben aber mit ihrem Abitur nun die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben.

Michaela Krohn

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