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Wismar Todesraser von A1 bittet Hinterbliebene um Verzeihung
Mecklenburg Wismar Todesraser von A1 bittet Hinterbliebene um Verzeihung
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12:22 25.01.2019
Bei dem schweren Unfall im Januar 2018 starben drei Männer aus Wismar. Der Unfallfahrer soll betrunken gewesen sein. Er muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Ahrensburg verantworten. Quelle: Florian Büh/dpa
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Wismar

Am zweiten Tag im Prozess um einen Unfall auf der Autobahn 1 hat der Angeklagte die Hinterbliebenen der Opfer um Verzeihung gebeten. Er wisse, dass keine Entschuldigung der Welt die Toten wieder zurück ins Leben bringen könne, sagte der 25-Jährige am Freitag. Er soll am 28. Januar 2018 auf der Autobahn 1 bei Lasbek im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein) betrunken ein anderes Auto gerammt haben. Dabei wurden drei Männer aus Wismar getötet.

Als Unfallursache nannte ein technischer Sachverständiger am Freitag die Differenzgeschwindigkeit der Fahrzeuge. Der Angeklagte sei mit einer Geschwindigkeit zwischen 170 und 195 Kilometern in der Stunde unterwegs gewesen, das Auto der Opfer sei höchstens 130 Kilometer pro Stunde gefahren, sagte der Gutachter. Am Nachmittag sollte eine medizinische Gutachterin gehört werden.

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RND/dpa

25.01.2019
25.01.2019