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Wismar Drei Tote bei Unfall auf Autobahn
Mecklenburg Wismar Drei Tote bei Unfall auf Autobahn
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14:10 28.01.2018
Helfer an der Unfallstelle auf der A1: Drei Menschen kamen in diesem Fahrzeugwrack ums Leben. Quelle: Jens Burmester
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Lasbek/Wismar

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Lübeck sind ein 28- und zwei 40-jährige Männer aus Wismar ums Leben gekommen. Ihr Wagen sei in der Nähe des Autobahnkreuzes Bargteheide bei der Ortschaft Lasbek in der Nacht zum Sonntag mit einem anderen Auto zusammengestoßen und habe sich mehrfach überschlagen, sagte ein Polizeisprecher. Zwei weitere Autos krachten danach in das Wrack. Bei dem Unfall wurden zwei weitere Menschen leicht verletzt.

Beim schleswig-holsteinischen Bargteheide sind ein 28- sowie zwei 40-Jährige aus Wismar ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Verursacher könnte betrunken gewesen sein.

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Die Autobahn wurde nach dem Unfall, der sich gegen 0.30 Uhr auf halber Strecke zwischen Hamburg und Lübeck ereignete, in Richtung Norden voll gesperrt. Erst sieben Stunden später am Sonntagmorgen konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Größere Staus habe es in der Nacht nicht gegeben.

Unkontrollierte Fahrmanöver eines 24-Jährigen

Laut Zeugenaussagen hatte der mutmaßliche Verursacher des Unfalls, ein 24-jähriger Hamburger, bei seiner Fahrt auf der Autobahn Richtung Norden zuvor wiederholt unkontrolliert die Begrenzung zum rechten Fahrstreifen überfahren. Dort fahrende Fahrzeuge mussten auf den Seitenstreifen ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden.

Dann kollidierte der Mann mit dem rechts neben ihm fahrenden Wagen der drei Männer aus Wismar. Der 24-jährige Hamburger sowie ein 49-jähriger Mann aus Rostock, der mit seinem Wagen auf das Wrack gefahren war, wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

Alkoholgeruch – Blutentnahme angeordnet

Bei dem Unfallfahrer stellten die Ermittler einen Atemalkoholgeruch fest. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von 100 000 Euro.

Fast genau vor einem Jahr kam es nur wenige hundert Meter von diesem Ort entfernt zu einer Massenkarambolage auf eisglatter Fahrbahn. Damals kam eine Frau ums Leben, viele Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

OZ/dpa

27.01.2018