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Wismar Erstes Treffen nach 43 Jahren
Mecklenburg Wismar Erstes Treffen nach 43 Jahren
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16:27 05.10.2018
Seminargruppentreffen nach 43 Jahren an der Hochschule Wismar. Die Frauen und Männer der Seminargruppe 71 b hatten von September 1971 bis Februar 1975 an der Sektion Betriebswirtschaft studiert. Auf dem Foto ach Prof. Erhard Alde von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften (unten 3. v. l.). Quelle: Heiko Hoffmann
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Wismar

Nicht nach fünf, nicht nach zehn, nicht nach 20: Nach 43 Jahren haben sich Absolventen der Hochschule Wismar zu einem ersten Wiedersehen in der Hansestadt getroffen. Die Frauen und Männer der Seminargruppe 71 b der damaligen Ingenieurhochschule Wismar hatten von September 1971 bis Februar 1975 an der Sektion Betriebswirtschaft studiert.

Ein bisschen aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn – so entstand Wunsch nach einem Treffen. Von seinerzeit 32 Absolventen kamen immerhin 23 zum Wiedersehen, zwei ehemalige Kommilitonen sind leider schon verstorben. Auch einige Ehepartner kamen gerne mit nach Wismar. Vielfältig war das Programm, das durch den Saßnitzer Hans-Joachim Kobelt koordiniert sowie durch Christa Marlow, Sigrid Ladenthin und Annegret Junker organisiert wurde. Neben einer Stadt- und Hafenrundfahrt sowie dem Besuch der Hanse-Sektkellerei war ein Höhepunkt des Treffens der Besuch der Hochschule Wismar in der Philipp-Müller-Straße. Hier hatte sich Prof. Erhard Alde von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften bereit erklärt, „uns über die Entwicklung und den jetzigen Stand der Einrichtung zu berichten. Gerne beantwortete er auch unsere Fragen, sodass ein reger Gedankenaustausch stattfand. Wir danken der Hochschule, dass dieses möglich wurde“, so die Wismarerin Annegret Junker.

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Zum Auftakt des Treffens fand ein gemütliches Beisammensein im Hotel Bertramshof statt. Erst einmal galt es klären, wer wer ist. Danach wurde sich intensiv über die vergangenen Jahre ausgetauscht. Inzwischen haben alle das Rentenalter erreicht, vielfältig waren insbesondere die Herausforderungen für jeden Einzelnen nach der Wende. Es war interessant, wie sich jeder Einzelne entwickelt hat. Alle meisterten die Ansprüche der neuen Zeit – zum Beispiel in der Versicherungsbranche, als Schiffsausrüster in Saßnitz, Metallbauer in Lübtheen, Kämmerer in der Stadt Stralsund, Tätigkeiten in verschiedenen Ministerien, Stadtverwaltungen und Krankenkassen. Bemerkenswert ist, dass fast alle in ihren ehemaligen Regionen – Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg – noch heute zu Hause sind. Nur eine ehemalige Kommilitonin hat es nach Dortmund verschlagen.

Heiko Hoffmann

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