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Wismar Everstorfer Forst: Schutz für Kammmolch und Co.
Mecklenburg Wismar Everstorfer Forst: Schutz für Kammmolch und Co.
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04:26 28.06.2013
Die Hünengräber im Everstorfer Forst gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Region. Quelle: Knut-Henning Miersch
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Grevesmühlen

Auch das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) „Wald- und Kleingewässer Everstorf“ beherbergt schützenswerte Tiere, Pflanzen und Lebensräume. Dieser Meinung ist zumindest das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) Westmecklenburg, das eine Informationsveranstaltung im Grevesmühlener Rathaus organisierte. Thematisiert wurde der Ablauf des Planungsprozesses für das betroffene FFH-Gebiet.

„Es geht heute darum, zu zeigen was wir mit dem Gebiet vorhaben, welche Aufgabenstellungen und Zielsetzungen es gibt“, erklärte Christian Lange, Projektleiter aus der Abteilung Naturschutz, Wasser und Boden. Alle Planungen orientieren sich an Natura 2000, einem langfristig angelegten Naturschutzprogramm der Europäischen Union, das auf verbindlichen Rechtsgrundlagen basiert.

In Kooperation mit Pöyry, einem Schweriner Planungsbüro, wurde das Gebiet zwischen Degtow und Hoikendorf unter die Lupe genommen. „Die 850 Hektar besitzen eine einzigartige Kombination von Kleingewässern und Tierarten“, sagte Ingo Voigt vom Planungsbüro. So gebe es unter anderem verschiedene Moor- und Feuchtgebiete, den Kammmolch, die Rotbauchunke und die Bauchige Windelschnecke.

Wie diese Objekte in Zukunft geschützt werden sollen, steht noch nicht fest, denn die Untersuchung des Geländes ist noch nicht abgeschlossen.

Zwar kann erst im Januar 2014 mit den vollständigen Analyseergebnissen gerechnet werden, aber einige Landwirte befürchten bereits erhebliche Einschränkungen, denn das FFH-Gebiet beinhaltet auch viele Feldlandschaften. Christian Lange hofft auf ihre Unterstützung, wenn die konkreten Maßnahmen feststehen.

khm

Nah de „Kneiwesselung“ güng dat to de Wismerer Median Klinik. Dor gew dat denn jä ok dat vulle Programm von Gymnastik, Warrerpedden bet hen to dat äuwen up een extra dörför anleggtes Terrain mit treppup, treppaf, Schotterpist, krumm un scheif liggende Wechplatten, dormit wi „Hüften- un Kneilüd“ dat Gefeuhl för dat gahn mit uns 2 „Leiflingen“ (Gehhilfen) inpauken künnt.

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