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Wismar Größeres „Spatzenhaus“ in Rohlstorf eingeweiht
Mecklenburg Wismar Größeres „Spatzenhaus“ in Rohlstorf eingeweiht
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16:43 24.06.2019
Blick auf den Hof der erweiterten Kindertagesstätte in Rohlstorf mit Spielmöglichkeiten und dem neuen Ensemble aus saniertem Altbau, Anbau und bestehender Kita. Quelle: Heiko Hoffmann
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Rohlstorf

 Beste Stimmung in dem kleinen Dorf Rohlstorf bei Wismar. Die KindertagesstätteSpatzenhaus“ hat sich zu einem echten Hingucker entwickelt. Viele Rohlstorfer und Besucher haben sich die Einweihung nicht entgehen lassen.

Impressionen von der Einweihung der vergrößerten Kindertagesstätte

Ein 158 Jahre alter Wohnspeicher wurde saniert, mit einem Anbau versehen und mit der Kita verbunden. 2014 hatte die Einrichtung 48 Plätze, jetzt sind es 108 für Krippen- und Kindergartenkinder. Andreas Treumann, Bürgermeister der Gemeinde Hornstorf, freut sich über die Entwicklung. Die Gemeinde und ihre Einwohner seien nicht nur beim Ausweisen von Baugrundstücken fleißig. 1,9 Millionen Euro wurden in den Nachwuchs investiert. Rund 785000 Euro sind Fördergelder des Landes und des Landkreises. Den Rest bringt die Gemeinde auf. Andreas Treumann dankte aber auch allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Von den Kleinspendern über die Verwaltungen, Architekt Steffen Kosmalla bis zu den Baufirmen.

Die Idee, dass 1861 vom damaligen Gutsbesitzer Carl von der Lühe errichtete Haus zu sanieren, war im September 2016 geboren worden. Die Arbeiten begannen im März 2018, jetzt sind sie bis auf einige Restarbeiten fertig. Fahrstuhl, Mehrzweckraum und viel Licht durch bodentiefe Fenster in den Räumen zur Hofseite – viele Besucher äußerten sich am Sonnabend anerkennend. Im Dachgeschoss erinnert sogar noch ein historischer Aufzug an die Anfangsszeit des Gebäudes. Nachbar Uwe Hansen übergab einen 25 Zentimeter langen Original-Nagel an Kita-Leiterin Andrea Riga.

Die freute sich riesig darüber, weil der Nagel etwas Verbindendes hat. Das Geld sei ja nicht weg, es ist lediglich investiert. „Es ist gut angelegtes Geld“, sagte auch Landrätin Kerstin Weiss (SPD), die weiter meinte: „Ich freue mich über das Ensemble, das hier entstanden ist.“

Was die Kinder und Erzieher alles auf die Beine stellen, davon konnten sich die Gäste am Sonnabend ein Bild verschaffen, als sie freudig das Programm verfolgten. So zum Udo Lindenberg-Song „Wir ziehen in den Frieden“. Andrea Riga strahlte und verteilte Komplimente an den Bürgermeister und die Gemeindevertreter, „an die fantastischsten Kinder in unseren Reihen, die engagiertesten und liebevollsten Erzieher auf der Welt und an die supernetten Eltern. Es ist nicht normal in dieser wuseligen Zeit, dass wir in Ruhe unsere Arbeit machen können. Dafür möchten wir Danke sagen.“

Vor der jetzigen Erweiterung hatte das idyllisch gelegene „Spatzenhaus“ 78 Plätze. Jetzt kommen 30 hinzu, darunter ab September auch vier integrative Plätze.

Heiko Hoffmann

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