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Wismar Hanseschau Wismar: Mit neuem Konzept gegen das Park-Chaos
Mecklenburg Wismar Hanseschau Wismar: Mit neuem Konzept gegen das Park-Chaos
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17:03 30.01.2019
Blick auf die Hanseschau: Die Parkplatzsituation soll in diesem Jahr entspannter für Besucher und Anwohner werden. Quelle: Das Agentur-Haus GmbH
Wismar

Zehntausende Besucher zieht es jedes Jahr zur Hanseschau nach Wismar. Laut Veranstalter, Das Agentur-Haus GmbH mit Sitz in Lübeck, ist die Verbrauchermesse somit die größte ihrer Art in Norddeutschland. Vom 28. Februar bis zum 3. März öffnet sie wieder ihre Tore auf Festplatz am Bürgerpark. Besondere Herausforderung: Parkplätze schaffen. In den vergangenen Jahren ist es rund um den Festplatz zum regelrechten Park-Chaos gekommen (die OZ berichtete) – auch, weil das Parken rund um die Lübsche Burg wegen des Neubaugebiets inzwischen nicht mehr möglich ist. Gäste parkten mitunter wild in kleinen Seitenstraßen, auf Privatgrundstücken oder anderen Verbotszonen. Der Veranstalter legt nun ein neues Parkkonzept vor und will so künftig ähnliche Szenarien vermeiden.

„Wir freuen uns sehr darüber, gemeinsam mit der Stadt Wismar eine gute Parkplatzregelung gefunden zu haben. Es gibt nun mehr Parkplätze am Veranstaltungsgelände und am Festplatz Bürgerpark sowie ein stringentes Park-Management“, sagt Projektleiter Burkhard Golla. Dieses sieht eine Einbahnstraßenregelung vor, bei der die Straße „Zum Festplatz“ nur von der Straße „Lübsche Burg“ aus und nicht von der Westtangente befahrbar ist. Zudem gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Parkplatz im Gewerbegebiet Dammhusen, von welchem in regelmäßigen Abständen Shuttle-Busse fahren sollen, deren Taktung bei hohem Besucheraufkommen flexibel angepasst werden könne.

Mehr Mitarbeiter sollen weniger Autofahrer abweisen

Parkplätze und Shuttle-Service werden für Besucher der Hanseschau kostenlos sein. 350 Parkplätze stehen direkt auf dem Festplatz zur Verfügung, 250 weitere in Dammhusen. Projektleiter Golla betont zudem: „Wir werden in diesem Jahr auch nicht mehr Parkplätze haben als vorher. Wir müssen damit auskommen. Wir appellieren aber an die Besucher, einen kühlen Kopf zu bewahren.“ Durch mehr Mitarbeiter an den Parkplätzen sollen nun weniger Autofahrer abgewiesen werden. Und: Im kommenden Jahr soll es eine ganz neue Regelung mit viel mehr Stellplätzen geben. „In diesem Jahr brauchen wir aber noch einmal das Verständnis von Besuchern und Ausstellern“, sagt Golla.

Hanseschau 2019 in Wismar

Die Hanseschau findet vom 28. Februar bis 3. März in Wismar auf dem Festplatz am Bürgerpark statt. Sie ist die größte Verbrauchermesse im Norden und zählt jährlich rund 44 000 Besucher. Rund 260 Aussteller präsentieren Produkte und Ideen auf der Erlebnis- und Verkaufsausstellung.

Tickets gibt es schon jetzt online unter www.hanseschau-wismar.de. Die Tageskarte kostet 6 Euro. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt kostenlos. Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren zahlen vor Ort 3 Euro.

Das Parken ist auf den ausgewiesenen Parkplätzen kostenlos.

Rund 44 000 Besucher kamen im vergangenen Jahr zur Hanseschau nach Wismar. Zum Vergleich: Eine thematisch ähnliche Schau, die Ostseemesse in Rostock, zog „nur“ knapp 41 000 Gäste an. Für die Wismarer Schau werden in jedem Jahr auf dem Festplatz vor der Alten Reithalle riesige Zelte aufgebaut. Rund 260 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern, der ganz Deutschland und dem Ausland präsentieren auf mehr als 12 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche „Schickes, Nützliches, Neues und Schönes“, wie es vom Veranstalter heißt.

Messethemen: Wirtschaft, Wohnen, Gesundheit

„Es gibt nun mehr Parkplätze am Veranstaltungsgelände und am Festplatz sowie ein stringentes Park-Management.“ Burkhard Golla, Das Agentur-Haus GmbH Quelle: Norbert Wiaterek

In den Hallen- und Themenwelten wird es vor allem um den Wirtschaftsstandort Wismar und Nordwestmecklenburg gehen. Dazu gibt es mehrere Sonderschauen – unter anderem „Ausbildung im Handwerk“ der Kreishandwerkerschaft, die Ehrenamtsmesse des DRK-Kreisverbandes, alles ums Bauen, Wohnen, Renovieren und Einrichten oder „Feiern & Schönes“.

Auch die OSTSEE-ZEITUNG beteiligt sich mit einer Sonderschau zum Thema „Fit und Gesund“ erneut an der Hansemesse. In Halle 1 werden Experten – auch vom DRK-Krankenhaus Grevesmühlen – viele Fragen zu verschiedenen Gesundheitsthemen beantworten und Vorträge halten. Unter anderem wird es um Darmkrebsvorsorge, Vorhofflimmern, moderne Methoden zum Blutzuckermessen, operative Therapien bei Hüft- und Knie-Arthrose und Komplikationen der arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck) gehen. Zudem wird es auch um gesunde Ernährung gehen.

Mehr lesen: Kreative Köpfe für Hanseschau Wismar gesucht

Michaela Krohn

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