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Wismar Hören, wie es früher war
Mecklenburg Wismar Hören, wie es früher war
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06:22 14.04.2015
Thomas Gehnich vom Filmbüro unterstützt Sprecherin Martina Fauk, die fürs Museum einen Polizeibericht über die Hunger-Unruhen von 1917 liest.
Thomas Gehnich vom Filmbüro unterstützt Sprecherin Martina Fauk, die fürs Museum einen Polizeibericht über die Hunger-Unruhen von 1917 liest. Quelle: Sylvia Kartheuser
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Wismar

Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung des stadtgeschichtlichen Museums „Schabbellhaus“ in Wismar. So haben acht Sprecherinnen und ein Sprecher historische Schriftstücke von Zeitzeugen, meist Tagebücher und Polizeiberichte, für zwölf Hörstationen eingelesen. Der Bogen wird vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zum Kriegsende 1945 gespannt.

Themen sind zum Beispiel Till Eulenspiegels Aufenthalt in der Hansestadt, ein Familienbesuch von 1820, die Hunger-Unruhen von 1917 und Auswirkungen des Kapp-Putsches von 1920. Im Museum sollen die Tonaufnahmen kombiniert werden mit Ausstellungsstücken wie Flüchtlingskoffern, den Schriftstücken, Fotos und Karten, auf denen sich die Wege verfolgen lassen. Weitere Aufnahmen sind geplant. Interessenten können sich telefonisch unter 03841/2243110 melden.



Sylvia Kartheuser