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Wismar Hunderte Besucher beim Afrika-Festival am Wismarer Fürstenhof
Mecklenburg Wismar Hunderte Besucher beim Afrika-Festival am Wismarer Fürstenhof
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13:54 28.07.2019
Richtig gute Stimmung herrschte beim Auftritt von „Socca Moruakgomo & Band“. Die Gäste tanzten zu den Afro-Jazz-Klängen. Quelle: Daniel Koch
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Wismar

Literarisches, Musikalisches, aber auch Kulinarisches wurde am Sonnabend im Park am Wismarer Fürstenhof geboten. Hunderte Gäste waren zu der Veranstaltung, die sich um den Kontinent Afrika drehte, gekommen. Sie informierten sich und feierten gemeinsam.

Impressionen vom Fürstenhof

Die Organisatoren um Ines Raum und Theresa Eberlein vom Förderverein der Stadtbibliothek Wismar hatten alle Hände voll zu tun. „Noch heute früh waren wir unterwegs, um ein Schlagzeug und ein Keyboard für die Band zu organisieren“, sagten sie und freuten sich sichtlich, dass noch alles geklappt hat. Es war die erste Veranstaltung dieser Art, die der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Hansestadt, dem Altstadtbeirat sowie dem Landkreis organisierte.

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Auszüge aus afrikanischen Märchen

Einwohner der Hansestadt unterhielten die Besucher mit. So trug Martina Glöde, die als stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek ohnehin ein ganz besonderes Verhältnis zu internationaler Literatur hat, Auszüge aus afrikanischen Märchen und Sagen vor. Berry, der seit zwei Jahren in Wismar eine Ausbildung zum Koch absolviert, bot einen Einblick in afrikanische Redewendungen, die er in der Originalsprache und auf Deutsch zum Besten gab. Viel Beifall erntete auch Petra Block für ihre Lesung der Geschichte „Der furchtbar fruchtbare Opa Jongai“.

Kulinarische Leckerbissen für die Gäste

Kulinarische Leckerbissen hielten Sandra Walkowiak, Käthe Schimmel, Petra Lubiger sowie Annastacia für die Gäste bereit. Das Angebot reichte vom selbst gebackenen deutschen Streuselkuchen bis hin zu traditionellen afrikanischen Gerichten. Auch in musikalischer Hinsicht war das Angebot bunt und die Stilrichtungen sehr vielfältig. So spielten „Hang Drum & Bass“ aus Schweden sowie die deutsche „Backboard Blues Band“. Vor dem musikalischen Höhepunkt des Abends, dem Auftritt von „Socca Moruakgomo & Band“ aus Botswana, begrüßte Bürgermeister Thomas Beyer die botswanische Botschafterin Mmasekgoa Masire-Mwamba. Sie zeigte sich sowohl über die Stadt als auch deren kulturelles Engagement sehr erfreut und würde sich wünschen, dass die freundschaftlichen und kulturellen Beziehungen vertieft werden. Anschließend tanzte und feierte sie zusammen mit den Gästen zu den Afro-Jazz-Klängen von „Socca Moruakgomo & Band“.

„Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, und wir hoffen und glauben, dass sie bei den Besuchern sehr gut angekommen ist“, zogen die Organisatoren zum Abschluss ein positives Fazit und ließen wissen, dass derartige themenbezogene Events künftig regelmäßig stattfinden sollen.

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