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Wismar Irrsinn
Mecklenburg Wismar Irrsinn
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08:02 15.02.2019
Heiko Hoffmann Quelle: Privat
Wismar

Dass die Wismarer Tafel Müllgebühren zahlen muss, ist ein Armutszeugnis für die Hansestadt. Seit 22 Jahren werden Bedürftige mit Lebensmitteln unterstützt. Alles ehrenamtlich organisiert und an fünf Tagen in der Woche. Tausenden Menschen ist geholfen worden. Privatpersonen und Unternehmen unterstützen die gute Sache. Mit Sachspenden oder Geld.

Doch auf den Kosten bleibt der Verein sitzen. Miete, Diesel, Kfz-Steuer, Müllgebühren. Das läppert sich. Traurig, dass es die Bundespolitik beispielsweise noch nicht geschafft hat, per Gesetz die Steuern für die Autos zu erlassen. Traurig, dass Wismar die Müllgebühren erhebt. 2000 Euro sollte eine Stadt aufbringen können, die einerseits boomt und florierende Steuereinnahmen hat, andererseits sich gerne tolerant und weltoffen gibt. Ein parteiübergreifender Antrag für die Bürgerschaft wäre das richtige Zeichen. Schluss mit dem Irrsinn!

Heiko Hoffmann

Die Wismarer Tafel gibt es seit 22 Jahren. Tausenden bedürftigen Menschen wurde geholfen. Dennoch muss der Verein Müllgebühren bezahlen. Die Politik überlegt, das zu ändern.

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