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Wismar Jäger bereiten Treibjagd in Wismar vor
Mecklenburg Wismar Jäger bereiten Treibjagd in Wismar vor
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14:34 09.10.2019
Ein Wildschwein vor einem Schilfgürtel. Quelle: OZ-Archiv
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Wismar

Die Jäger in Wismar bereiten eine Treibjagd vor. Sie soll im November in dem großen Schilfgebiet hinter dem Schützenverein in der Poeler Straße stattfinden. Dort gibt es laut Pächterobmann Maik David zwei größere Rotten mit je acht bis zehn Wildschweinen sowie einzelne Tiere. Sie verursachen immer mehr Schäden, unter anderem in der Kleingartenanlage Am Torney, im Wohngebiet und am Grünstreifen entlang der Straße.

Derzeit werde eine Liste zusammengestellt, wie viele Schützen, Treiber und Jagdhunde gebraucht werden und abgeklärt, wer zu dem geplanten Termin Zeit hat. „Im November beginnen die Drückjagden, da sind viele Jäger im Einsatz“, sagt der Pächterobmann. Auch Sicherheitsaspekte sind zu bedenken. Nicht zuletzt ist die Genehmigung der unteren Jagdbehörde für diese erste Treibjagd am Stadtrand noch einzuholen.

Schilfgebiet ist nur schwer zugänglich

Das Schilfgebiet steht meistens unter Wasser und ist daher schwer zugänglich. Zurzeit ist es laut David relativ abgetrocknet. „Schon im vergangenen Jahr haben wir versucht reinzukommen. Es war aussichtslos“, sagt der Jagdpächter. Mit seinen Kollegen will er die Wildschweine tagsüber, wenn sie schlafen, aufscheuchen und zur Strecke bringen. „Wenn wir feststellen, dass sie sich hier nicht aufhalten, müssen wir kurzfristig umstellen.“ Auch hinter dem Egger-Werk und in Richtung Redentin gibt es riesige Schilfgürtel.

Die Wismarer Pächtergemeinschaft bewirtschaftet 1700 Hektar in der Hansestadt. Im vergangenen Jahr haben die Jagdpächter 167 Wildschweine erlegt. „Damit liegen wir über dem Landesdurchschnitt“, sagt Maik David. „Bei dem werden zehn Tiere auf hundert Hektar geschossen.“

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