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Wismar Stove: „Mühlenzwerge“ feiern ihren Kindergarten
Mecklenburg Wismar Stove: „Mühlenzwerge“ feiern ihren Kindergarten
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07:03 06.02.2019
Die Kita "Mühlenzwerge" in Stove feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Kita-Leiterin Carmen Meyer plant mit Kollegen, Kindern, Eltern und Ehemaligen eine ganzes Festjahr. Quelle: Michaela Krohn
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Stove

“Unsere Kinder sind richtige Draußen-Kinder“, sagt Carmen Meyer. Die Leiterin der Kita „Mühlenzwerge“ in Stove weiß: Die 51 Krippen-, Kita- und Hortkinder sind am liebsten an der frischen Luft. Toben, klettern, rutschen – einige Kinder sind sogar erfinderisch und bauen sich aus zusammengeknoteten Seilen und so ziemlich allem, was sie finden können, eigene Spiel- und Turngeräte. Schon seit 1960 gab es in Stove einen Gemeindekindergarten, der sich 1999 über einen Verein neu gegründet hat. Nun feiern Mitarbeiter, Kinder, Eltern und Ehemalige das 20-jährige Bestehen.

Verein hatte Kindergarten gerettet

Kurz vor der Jahrtausendwende hatte es einen Geburtenrückgang gegeben, der fast das Ende des Stover Kindergartens besiegelt hätte. Aber nur fast. Mit der Gründung des Vereins „Elterninitiative Stove“ 1999 konnte die Einrichtung gerettet werden. Heute hat der Verein etwa 30 Mitglieder. „Der Kindergarten in Stove ist wichtig für die Infrastruktur hier auf dem Land“, betont Kita-Leiterin Carmen Meyer. Eltern, die es in diese Region gezogen hat, sollen auch dort, wo sie leben, ihre Kinder in eine Einrichtung bringen können. Schließzeiten gibt es nur über Weihnachten und Silvester. „Wir binden die Eltern viel mit in unsere Aktivitäten ein und das funktioniert hier sehr gut“, sagt Carmen Meyer, die 2016 die Leitung übernommen hatte.

Die Kita "Mühlenzwerge" in Stove feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. Kita-Leiterin Carmen Meyer plant mit Kollegen, Kindern, Eltern und Ehemaligen eine ganzes Festjahr. Quelle: Michaela Krohn

Und Aktivitäten stehen in diesem Jahr wahrlich viele an. Unter dem Motto „Mit 20 Highlights durch das Jahr“ sind unter anderem eine Frucht-Cocktail-Party, ein Schlaffest, Sportfest, Blumenpflanzaktionen, Backaktionen und eine Fahrt nach Rerik geplant. Der Höhepunkt soll im August mit dem Kita-Hoffest stattfinden, zu dem auch ehemalige Kita-Kinder kommen sollen. „Einige bringen dann schon ihre eigenen Kinder mit“, weiß Carmen Meyer.

Jeder soll einen Platz bekommen

In den vergangenen 20 Jahren sind in der Einrichtung Stück für Stück neue Räume hinzugekommen. 1999 waren es gerade sechs Kinder, die dort betreut wurden. Inzwischen kümmern sich fünf Erzieher und ein Helfer um sechs Krippen-, 24 Kita- und 21 Hortkinder. Viel wurde über die Jahre saniert – auch mit zahlreichen Arbeitseinsätzen der Eltern und Vereinsmitglieder. Unter der Leitlinie „Gemeinsam entdecken, ausprobieren und erleben“ verbringen sie ihre Tage dort naturnah in fast familiärer Atmosphäre. Und: „Wer kommen möchte, soll auch einen Platz bekommen“, betont Leiterin Carmen Meyer. Denn während Einrichtungen in den Städten oft viele Monate im voraus keine Plätze mehr vergeben können, weist die Stover Kita Eltern bislang nicht ab. Dort sei man flexibel. „Die Räume werden nach Bedarf umgestaltet, je nachdem, ob mehr Hort- oder Kitakinder angemeldet sind.“ Die gute Nachricht für Eltern und werdende Eltern: Aktuell sind noch Krippenplätze frei.

Michaela Krohn

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