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Wismar Kommunalwahl 2019: Das sind die Kandidaten in Gägelow, Hohenkirchen, Zierow und der Insel Poel
Mecklenburg Wismar Kommunalwahl 2019: Das sind die Kandidaten in Gägelow, Hohenkirchen, Zierow und der Insel Poel
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10:31 17.04.2019
Am 26. Mai werden die Stadt- und Gemeindevertretungen in Nordwestmecklenburg gewählt. Quelle: Friso Gentsch/dpa
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Wismar

In den Gemeinden Gägelow, Hohenkirchen, Zierow und dem amtsfreien Ostseebad Insel Poel gibt es ein großes Interesse an einem kommunalpolitischen Mandat. Doppelt so viele Einwohner wie Sitze in den Gemeindevertretungen stellen sich am 26. Mai der Wahl. In Gägelow sind es sogar dreimal so viele Bewerber. Was außerdem auffällt: Freie Wählergemeinschaften haben häufig mehr Kandidaten nominiert als die etablierten Parteien.

Gemeinde Gägelow

37 Frauen und Männer aus der Gemeinde Gägelow streben eines der zwölf Mandate an. Mit elf die meisten Kandidaten hat die Wählergruppe der Gemeinde Gägelow (WGG) benannt: Bernd Kolz, Jörg Hünemörder, Frank Bahlke, Stefanie Lange, Wulf Pochanke, Hans-Peter Sturmheit, Maik Krause, Dirk Wiek, Dr. Gesa Haroske, Siegfried Völlert und Sabrina Elsner.

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Zehn Namen finden sich auf der Liste der SPD: Daniel Soth-Worofka, Elke Küssner, Manfred Harloff, Birgit Lohmeyer, Anja Sauck, Heike Schuster, Volker Schwarz, Maik Seemann-Rietsch, Reinhard Siedenschnur und Raik Vehlhaber.

Die CDU schickt acht Männer und eine Frau ins Rennen: Friedel Helms-Ferlemann, Diether Schmidt, Alexander Fenner, Hellen Bahlcke, Harry Thiede, Torsten Stark, Thomas Kielniak, Klaus Taruttis und Siegfried Schulze.

Für Die Linke wollen Simone Oldenburg, Konrad Larek und Monika Riebe ins Gemeindeparlament.

Für die im Ortsteil Jamel neu gegründete Wählergemeinschaft Heimat kandidieren Sven Krüger, Steffen Meinecke und Tino Streif.

Als Einzelbewerber stellt sich Dirk Stein der Wahl.

Auf den Bürgermeisterposten gibt es drei Anwärter. Der Unternehmer Uwe Wandel (61), parteiloser Einzelbeweber, ist seit Februar 2006 im Amt und möchte es gerne weiterführen.

Die CDU unterstützt Friedel Helms-Ferlemann (71) aus Proseken, ebenfalls parteilos. Als Mitbegründer und Kassenwart des Gägelower Sportvereins und als früheres Mitglied der Gemeindevertretung bringt er Erfahrungen in der Gemeindearbeit mit.

Für die SPD tritt Daniel Soth-Worofka (41) an. Der Sozialpädagoge, seit 16 Jahren in der Partei, lebt seit 2013 in Proseken und hat sich bislang als sachkundiger Bürger in der Kommunalpolitik engagiert.

Gemeinde Hohenkirchen

Um die zehn Sitze in der Gemeindevertretung Hohenkirchen bewerben sich 21 Einwohner. Die Wählergemeinschaft Hohenkirchen-WG ’94 hat 13 Kandidaten nominiert: Jan-Peter Ingwersen, Alina Dubbert, Karina Stenker, Michael Klingenberg, Rico Buckow, Gabriele Gottschalk, Florian Klüßendorf, David Schlei, Mathias Birke, Jan Fischer, Henning Klüßendorf, Mirko Knobloch und Ines Kujath. Auf der Liste der CDU stehen sieben Männer: Bürgermeister Jan Carsten van Leeuwen, Holger Hirsch, Sebastian Groß, Christian Mevius, Christoph Nörenberg-Stender, Wolfgang Ehrlich und André Wiedermann. Als Einzelbewerber stellt sich Wilhelm Max Martens der Wahl.

Um das Ehrenamt des Bürgermeisters bewerben sich der 54-jährige Amtsinhaber Jan van Leeuwen (CDU), Betriebsleiter des Erdbeerhofes Glantz, und Reinhold Döring. Der 65-jährige Ingenieur war vor Jahren Mitglied der Gemeindevertretung und übte auch die Funktion des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters aus. Beide Männer waren bereits 2014 Konkurrenten bei der Bürgermeisterwahl.

Gemeinde Zierow

Auch in Zierow hat eine Wählergemeinschaft die meisten Einwohner für eine Kandidatur gewinnen können. Sie nennt sich Aktive Bürger Zierow. Ihre 13-köpfige Wahlliste führt Bürgermeister Franz-Josef Boge an. Ferner kandidieren Stefan Langer, Ulrich Elsholz, Roland Hömke, Mathias Lau, Udo Domschat, Alexander Rauch, Andreas Venzke, Volker Leu, Nicole Wiedemann, Dagmar Dobbertin, Nadine van Meeteren und Heiko Sellmann.

Jan Bauer und Bernd Rätz treten für die CDU an und Heike Bork als Einzelbewerberin. In der Gemeindevertretung gibt es acht Sitze.

Heike Bork möchte außerdem Bürgermeisterin werden. Die 57-jährige, gebürtige Grabowerin tritt gegen Franz-Josef Boge (57) an. Der Diplom-Agraringenieur ist seit zehn Jahren Gemeindeoberhaupt in Zierow. Genau so lange wohnt Heike Bork im Dorf. Vorher lebte sie in Schwerin, wo sie fast 25 Jahre als Angestellte im Innenministerium MV gearbeitet hat. Seit 2014 ist sie Hausfrau. In der zu Ende gehenden Wahlperiode hat sie sich als sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss engagiert.

Diese Männer und eine Frau bewerben sich um das Bürgermeister-Ehrenamt in ihrer Gemeinde.

Ostseebad Insel Poel

Die Poeler haben die Qual der Wahl. Für 13 Sitze in der Gemeindevertretung bewerben sich immerhin 28 Kandidaten. Nicht mehr dabei sind zum Beispiel die frühere Bürgermeisterin Brigitte Schönfeldt und die langjährige Gemeindevertreterin Doris Hildebrandt.

Da das Ostseebad eine amtsfreie Gemeinde ist, wird kein ehrenamtlicher Bürgermeister gewählt. Gabriele Richter (parteilos) war im November 2018 als hauptamtliche Bürgermeisterin für weitere sieben Jahre bestätigt worden.

Für die Gemeindevertretung kandidieren auf der Liste der CDU: Hartmut Frank, Maik Bornstein, Martin Podlech, Stephanie Holst, Norbert Bloth, Rüdiger Schulz, Angelika Fritzsche, Hubertus Doberschütz, Georg Plath, Anke Leo-Becker, Andreas Weber. Die SPD hat Aenne Möller, Falk Serbe und Karin Böttcher nominiert und Die Linke Frank Wuttke.

Die meisten Kandidaten schickt die Wählergemeinschaft „Poeler für Poel“ (PfP) ins Rennen: Bodo Köpnick, Daniela Zehr, Thomas Haß, Maike Glüder, Stephan Suchau, Marco Bruß, Frederic Groth, Ringo Glüder, Jan Stein und Ditmar Brünn. Außerdem stellen sich drei Einzelbewerber zur Wahl: Andrea Lembcke, Sandra Mirow und Torsten Paetzold.

Absolute Mehrheit nötig

Die Bewerber um das Bürgermeister-Ehrenamt benötigen die absolute Mehrheit, also mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen. Hat diese keiner erreicht, gibt es eine Stichwahl. Die findet wegen Pfingsten erst nach drei Wochen, am 16. Juni, statt.

Gibt es nur einen Kandidaten, muss er zusätzlich zur absoluten Mehrheit die Stimmen von mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten erhalten. Kommen die nicht zusammen, wählt die Gemeindevertretung den Bürgermeister aus ihrer Mitte heraus.

Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet und seit mindestens 37 Tagen ihren Hauptwohnsitz im Wahlgebiet haben.

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