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Wismar Kreuz Wismar: Abfahrt wird in Richtung Lübeck erneuert
Mecklenburg Wismar Kreuz Wismar: Abfahrt wird in Richtung Lübeck erneuert
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00:00 14.10.2017
Die Arbeiten an der Verbindungsrampe von der A 14 auf die A 20 in Richtung Lübeck haben begonnen. Die Abfahrt wird verbreitert. Quelle: Foto: Haike Werfel
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Wismar

Bauarbeiten am Autobahnkreuz Wismar. Die Abfahrt von der A 14 auf die A 20 in Richtung Lübeck ist voraussichtlich bis Juni 2018 gesperrt. Die sogenannte Verbindungsrampe muss erneuert werden. Der Verkehr auf den Autobahnen 14 und 20 sei laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr während der gesamten Bauzeit mit geringfügigen Einschränkungen gewährleistet.

Umleitung im Autobahnkreuz

Autofahrer, die in Richtung Grevesmühlen/Lübeck wollen, müssen innerhalb des Autobahnkreuzes eine Umleitung (U 65) fahren. Das heißt, sie nehmen die Abfahrt in Richtung Rostock und kommen durch das sogenannte Trassen-Ohr auf die Fahrspur in Richtung Lübeck.

„Diese Rampe hat sich als besonderer Unfallschwerpunkt erwiesen“, sagt Ronald Normann, für Autobahnen zuständiger Abteilungsleiter im Landesamt. „Sie ist zu eng und die Einfädelspur zu kurz geraten.“

Deshalb müsse der Radius der Auf- und Abfahrt etwas vergrößert, das heißt die Trasse verbreitert werden. Die Einfädel- oder auch Beschleunigungsspur auf die A 20 wird um rund 90 Meter verlängert.

Wilddurchlass wird verlängertDaraus ergibt sich, dass der in diesem Abschnitt befindliche Wilddurchlass unter der A 20 bei Greese (Gemeinde Lübow) um einige Meter verlängert werden muss, erläutert Normann weiter. Die Kosten für das Gesamtvorhaben betragen rund 1,63 Millionen Euro. Sie werden vom Bund getragen.

Zwei Bauabschnitte geplant

Die Bauarbeiten erfolgen laut Landesamt in zwei Abschnitten. Begonnen wird mit der Erneuerung der Verbindungsrampe. Der zweite Abschnitt soll dann von März bis Ende Juni 2018 realisiert werden. Er umfasst die Herstellung der Überfahrt, Restarbeiten am Wildtierdurchlass, die Verbreiterung der Einfahrt auf die A 20 sowie die Erneuerung auf der Verteilerfahrbahn.

Ronald Normann zufolge ist die Baumaßnahme aufgrund von heutigen Sicherheitsstandards notwendig. Diese sind festgelegt in der Richtlinie für die Anlage von Autobahnen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist seit dem Jahr 2015 für die Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern zuständig.

35000 Fahrzeuge täglich

Weil das Bauvorhaben ohne große Umleitungen vonstatten gehen wird, hofft Normann auf das Verständnis der Fahrzeugführer, vor allem der Pendler. „Es sind nur etwa vierhundert Meter zusätzlich zu fahren. Wir denken, das ist nicht so eine große Belastung.“ Etwa 35000 Fahrzeuge würden täglich das Autobahnkreuz Wismar passieren.

Staus in Urlaubszeit vermeiden

Die Bauarbeiten sollten den Urlauberverkehr nicht beeinträchtigen, sagt Normann. Deshalb nehme das Landesamt die wegen der unbeständigen Witterung eher ungünstige Jahreszeit in Kauf.

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Urlaubsland. Wir wollen lange Staus aufgrund von Arbeiten auf der Autobahn, wie sie bei unseren Nachbarn in Schleswig-Holstein zu erleben sind, vermeiden.“

Haike Werfel

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