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Wismar Küstenfischer bangen um ihre Zukunft
Mecklenburg Wismar Küstenfischer bangen um ihre Zukunft
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11:03 17.08.2015
Mitten in der Nacht, wenn seine Kunden noch schlafen, steht Fischer Martin Sager auf, schmeißt seinen Kutter an und holt die am Vortag ausgeworfenen Netze ein.
Mitten in der Nacht, wenn seine Kunden noch schlafen, steht Fischer Martin Sager auf, schmeißt seinen Kutter an und holt die am Vortag ausgeworfenen Netze ein. Quelle: Felix König
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Wismar

Die Berufsfischer an der Ostsee sorgen sich um die Zukunft ihrer Branche. Gab es etwa in Wismar 1990 noch 140 Fischer sind es heute nur noch drei. Der jüngste von ihnen ist Martin Sager (37). Mit seinem Kutter „Seeadler“ läuft er zum Fang in Richtung Poel aus.

Akute Sorgen macht Sager die geplante Senkung der Dorschquote. Erwogen wird laut Thünen-Institut für Ostseefischerei eine Reduzierungen um bis zu 80 Prozent, zumindest für die westliche Ostsee. „Das wird noch ein Einschnitt. Der Dorsch ist unser Brotfisch“, klagt Sager.



OZ

17.08.2015
17.08.2015