Sport - Landespokalsieg für II. Frauen der TSG Wismar – OZ - Ostsee-Zeitung
Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wismar Landespokalsieg für II. Frauen der TSG Wismar
Mecklenburg Wismar Landespokalsieg für II. Frauen der TSG Wismar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 15.04.2014
Das Team der TSG Wismar II, stehend v. l.: Diana Sperling (Trainerin), Jasmin Oldenburg, Ulrike Schwaß, Tina Schultz, Josefine König, Frank Ziebuhr (Teamleiter), Juliane Wieck, Lars Sperling (Co-Trainer), Pia Ziebuhr, Monique Deffge, Michelle Ax, Lena Klostermann, Michelle Lübke, Simone Ziebuhr (Betreuerin); kniend v. l.: Claudia Michalak, Anne Petzel, Anja Kleemann, Franziska Rössel.
Das Team der TSG Wismar II, stehend v. l.: Diana Sperling (Trainerin), Jasmin Oldenburg, Ulrike Schwaß, Tina Schultz, Josefine König, Frank Ziebuhr (Teamleiter), Juliane Wieck, Lars Sperling (Co-Trainer), Pia Ziebuhr, Monique Deffge, Michelle Ax, Lena Klostermann, Michelle Lübke, Simone Ziebuhr (Betreuerin); kniend v. l.: Claudia Michalak, Anne Petzel, Anja Kleemann, Franziska Rössel. Quelle: René Funk
Anzeige

Grimmen/Wismar — Die II. Frauen der TSG Wismar sorgten am Sonntag bei der Pokal-Endrunde von Mecklenburg-Vorpommern im Handball in Grimmen für eine Überraschung. Das Team von Trainerin Diana Sperling bot im Finale eine souveräne Vorstellung und gewann erstmals den Landespokal. 250 Zuschauer, darunter viele Schlachtenbummler aus der Hansestadt, waren vom Auftritt der Wismarerinnen begeistert.

Im Endspiel traf das TSG-Team auf die Gastgeberinnen vom HSV Grimmen. Doch diese Hürde konnten die Hansestädterinnen viel leichter nehmen als die im Halbfinalspiel zuvor gegen den Stralsunder HV, das die TSG äußerst knapp mit 27:26 gewann. In diesem Match kamen die Wismarerinnen gut ins Spiel und setzten sich über ein 7:3 (12.) und 11:7 (20.) ab. Dann jedoch steigerten sich die Stralsunderinnen und schafften ein 13:15 (30.) und 14:18 (35.). Danach hatte die TSG Mühe, den Anschluss wieder herzustellen, 18:20 (40.), 21:22 (47.). In den Schlussminuten drehten die Wismarerinnen das Spiel und siegten mit einem Tor Vorsprung und standen im Finale.

Diana Sperling hatte ihre Mannschaft im Endspiel hervorragend auf die Damen aus Grimmen eingestellt. Die Hansestädterinnen waren den Gastgeberinnen vor allem deutlich konditionell überlegen. Der HSV Grimmen hatte ganz offensichtlich in seinem Halbfinale (24:20 gegen Einheit Teterow) erheblich viel Kraft gelassen und konnte nicht mehr den erforderlichen Widerstand aufbringen, um die super aufgelegten TSG-Frauen ernsthaft an den Rand einer Niederlage bringen zu können. Auch die Unterstützung der eigenen Fans half da nicht. Die Wismarer Frauen zogen konsequent ihr Spiel durch und erreichten bereits zur Pause eine klare 13:8-Führung.

Nach Wiederbeginn setzte sich Wismar ohne größere Probleme immer weiter ab. Bereits in der 40. Minute (20:10) war dieses Spiel beziehungsweise dieses Turnier entschieden, denn die Frauen aus Grimmen hatten keine Kraft mehr. Endstand: 32:16.

Lobend erwähnt werden muss TSG-Torhüterin Tina Schultz, die ein ganz starkes Turnier spielte. So schaffte Wismar den Turniersieg unter dem Jubel der mitgereisten Fans und erhielt den Pokal.

Überglücklich war auch TSG-Trainerin Diana Sperling: „Am schwersten fiel uns das erste Spiel gegen Stralsund. Wir hatten sehr zu kämpfen, um Stralsund zu bezwingen. Im Endspiel mussten wir nur normal unser Spiel durchbringen, denn Grimmen war doch etwas schwächer als in den Punktspielen. Ein hervorragender Rückhalt war unsere Torhüterin Tina Schultz. Wir haben das Final Four verdient für uns entschieden.“

TSG II mit: Schultz, Schwaß — Oldenburg, Kasper, Deffge 1, König 1, Lübke 2, Wieck 3, Michalak 4/1, Ax 9, Kleemann 7, Klostermann 9, Rössel 11/1, Ziebuhr 12/4.

Am schwersten fiel uns das erste Spiel im Halbfinale gegen Stralsund.“Diana Sperling, TSG-Trainerin



Rainer Schwarz