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Wismar Morgen in Wismar: Derby der Tabellennachbarn
Mecklenburg Wismar Morgen in Wismar: Derby der Tabellennachbarn
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00:00 25.04.2014
TSG-Spielerin Slavka Ninkovic (M.) gehört morgen auch wieder zum Aufgebot, wenn es im Derby gegen Grün-Weiß Schwerin geht. Quelle: wismarfoto
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Wismar

Die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar empfangen morgen um 16 Uhr in der Sporthalle an der Bürgermeister-Haupt-Straße im Derby das Team vom SV Grün-Weiß Schwerin. Die Partie zwischen den beiden Vertretern aus Mecklenburg-Vorpommern hat aber nicht nur aufgrund der geographischen Nähe seinen besonderen Reiz.

Die Gäste aus der Landeshauptstadt liegen aktuell nur zwei Punkte hinter der TSG und könnten bei einem eigenen Erfolg nach Punkten mit der TSG gleichziehen. In wenig guter Erinnerung wird den Wismarerinnen zudem das Hinspiel geblieben sein. Nach einer der schwächsten Angriffsleistungen dieser Saison unterlagen die Hansestädterinnen seinerzeit mit 22:24 und brennen dementsprechend auf eine Revanche.

Doch Motivation allein wird gegen die gut aufgelegte Schweriner Mannschaft nicht ausreichen. Sie gewannen sechs ihrer letzten sieben Spiele und haben momentan etwas, was man gemeinhin wohl einen Lauf nennt. Zuletzt deklassierten sie vor heimischem Publikum den Frankfurter HC und wollen nun auch in Wismar eine Überraschung schaffen.

TSG-Trainer Ronald Frank, der die Schwerinnerinnen auch gegen Frankfurt beobachtet hat, ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Das wird sicher kein Spaziergang und wie schnell man ein Spiel verlieren kann, auch wenn man spielerisch überlegen ist, haben wir im Hinspiel gesehen. Wir werden alles in die Waagschale werfen und mit maximalem Einsatz und unserem Publikum im Rücken die nächsten zwei Pluspunkte einfahren.”

Das Selbstbewusstsein der Wismarerinnen hat also auch nach der jüngsten Niederlage in Frankfurt nicht gelitten, zumal die TSG gegen die Grün-Weißen mit ihrem besten Aufgebot auflaufen kann. Die zuletzt schmerzlich vermisste Julia Weng und Sarah Dürl sind ebenso wieder mit von der Partie wie Eva-Maria Kollecker, die ihre Knieverletzung auskuriert hat, die sie sich im Spiel beim Frankfurter HC zugezogen hatte.

Mit dem entsprechenden Druck aus dem Rückraum und einer kompromisslosen Abwehr sollten die Wismarer Damen durchaus in der Lage sein, ihren Status als beste Frauenhandballmannschaft in MV gegen den SV Grün-Weiß Schwerin zu verteidigen. Nichts anderes erwartet auch Manager Klaus-Dieter Soldat vom TSG-Team: „Das muss auch unser Anspruch sein, allein schon für unserer Publikum, das in der dritten Liga immer noch einmalig ist.”

Rund um das Spiel, zu dem auch zahlreiche Anhänger aus Schwerin erwartet werden, finden außerdem einige Aktionen statt. So wird vorher im Foyer sowie in der Halbzeitpause auf dem Spielfeld die Jumpcrew Wismar für Unterhaltung sorgen. Zudem erhalten die erfolgreichen Jugendmannschaften des Vereins ihre Ehrungen im Vorfeld der Drittligapartie.

Für die TSG-Damen gehen die Mecklenburger Wochen am nächsten Sonntag mit der Partie gegen den bereits als Absteiger feststehenden Rostocker HC weiter, bevor der Berliner TSC am 10. Mai zum Saisonabschluss in Wismar gastiert.

Das wird sicher kein Spaziergang. Wie schnell man verlieren kann, haben wir im Hinspiel gesehen.“Ronald Frank, TSG-Trainer



Martin Nowack

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