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Wismar Natur und Kultur als Markenzeichen
Mecklenburg Wismar Natur und Kultur als Markenzeichen
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00:00 23.02.2013
Rege Diskussion im Kl�tzer Ausschuss f�r Wirtschaft und Tourismus. Quelle: Dana Dolata
Klütz

Diese und weitere Ideen zur Werbung für Klütz hat sie ausgearbeitet und stellte sie am Donnerstag vor.

Ein Höhepunkt des grünen Pfades könnte auch der Pfarrgarten in der Predigerstraße werden, wie Amiyo Ruhnke sagte. Auch die alte Eiche beim „Im Kaiser“ in Klütz könne mit einbezogen werden.

„Diese Idee finde ich super“, sagte Armin Griese — der Großteil der Ausschussmitglieder steht der Idee positiv gegenüber.

Auch der Gedanke, einen Shuttle-Bus in Klütz einzusetzen, stieß auf positive Reaktionen. Der nächste Schritt soll die Bildung einer Arbeitsgruppe zu diesem Thema sein. Denn Gründe dafür gibt es reichlich. „Statistisch gesehen sind die meisten Leute bereit, 400 Meter oder fünf Minuten zu Fuß zu gehen“, gab Amiyo Ruhnke ihr Wissen an die Ausschussmitglieder weiter. Etwa 1000 Meter beträgt allerdings die Strecke von Schloss Bothmer bis zum Markt.

Für die Beschilderung der Stadt Klütz sollte laut Amiyo Ruhnke auch darauf geachtet werden, dass die meisten Fußgänger nur fünf Minuten Weg in Kauf nehmen, um zum nächsten Standpunkt zu kommen. Auf den großen und mittelgroßen Schildern, die beispielsweise am Marktplatz und bei der Marienkirche platziert werden könnten, sollten laut der Betreiberin des Landhauses Sophienhof Hinweise angebracht werden, wie weit es bis zur nächsten Sehenswürdigkeit ist. „Auch QR-Codes könnte man anbringen auf den Schildern“, regte Amiyo Ruhnke den Einsatz von speziellen viereckigen Symbolen an: „Das ist einfach umzusetzen und effektiv. Du hältst dein Handy dran und bekommst übers Internet Auskünfte über das jeweilige Objekt“, erklärte sie. Die mittelgroßen Schilder könnten zudem Öffnungszeiten und Innenansichten von Marienkirche & Co. zeigen.

Neben den großen und mittelgroßen Schildern sollen drei weitere Schilderarten aufgestellt werden. Diese sollen Touristen durch die Stadt leiten und informieren. „Es geht darum, Werbung für das zu machen, was wir haben“, sagte Angelika Palm, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Umwelt. Carsten Schmoldt brachte Einwände gegen Fahnen mit Werbung für Supermärkte an, die derzeit auch zur Diskussion stehen. „Ich fände das billig — nicht wertig genug“, sagte Carsten Schmoldt und erntete dafür Zuspruch.

Amiyo Ruhnke hatte bei der Ausarbeitung ihres Konzeptes vor allem Wert darauf gelegt, auf die Bedürfnisse der Menschen einzugehen. Radfahrer interessiere zum Beispiel, wo es Radlerhotels, E-Tankstellen und Reparaturservices gibt. Fußgänger würden schlicht etwas erleben wollen. Ein Autofahrer stellt sich laut Ruhnke Fragen wie: „Wie komme ich am schnellsten von A nach B?“, „Wo kann ich was erleben?“ und „Wo kann ich parken?“. Die Größe von Schildern für ihn sollten sich, so Ruhnke, nach den jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen richten. „Zu den Anforderungen an ein Wegleitsystem gehört es außerdem, die Beschilderungen inhaltlich erweitern zu können“, sagte die Diplom-Ingenieurin.

Klütz: Vier Bereiche und sehenswerte Einzelobjekte
Die Stadt Klütz wird im von Amiyo Ruhnke vorgestellten Werbekonzept

in Bereiche (Cluster) und Einzelobjekte aufgeteilt. Cluster eins ist das sich

entwickelnde Gebiet rund um das

Kaufhaus Stolz und den Schmetterlingspark, Cluster zwei das Gebiet

um den Baumarkt und das Gebäude der ehemaligen Molkerei, Cluster drei ist das eigentliche Stadtzentrum mit Markt, Apotheke und Stadtinformation im Uwe Johnson Literaturhaus, und Cluster vier stellt das Gebiet um

das Landhaus Sophienhof dar.


Die Benennung der einzelnen Bereiche sowie auch die Benennung einiger Einzelobjekte muss noch diskutiert werden. Vorschläge gibt es bereits.

Im Klützer Handwerker- und Gewerbeverein wurden zum Beispiel die Bezeichnungen „Markt“, „Stadtmitte“ und „Zentrum“ diskutiert. Cluster eins könnte man „Einkaufspark“ nennen.

Dana Dolata

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