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Wismar Neue Foto-Ausstellung ist eine Hommage an Wismar
Mecklenburg Wismar Neue Foto-Ausstellung ist eine Hommage an Wismar
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11:04 08.07.2019
Petra Lubiger (links) und Heike Seyer beim Auswählen der Bilder für die Ausstellung "Wir sind Wismar". Quelle: Nicole Hollatz
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Wismar

Heike Seyer und Petra Lubiger sind „Zugezogene“, die sich in Wismar verliebt haben. Diese Wismar-Liebe zeigen sie ab dem 19. Juli in einer kleinen Ausstellung unter dem Titel „Wir sind Wismar!“.

Box mit Wismarfotos

Angefangen hat alles mit der bekannten braunen Box mit Wismar-Bildern, die vermutlich noch in manch einem Wismar-Haushalt steht. „Werftarbeiter haben die als Geschenk zum Abschied bekommen“, weiß Petra Lubiger. Sie hat in ihrem Laden „Brausekontor“ fast neben dem Museum regelmäßig solche Wismarer Andenken aus längst vergangenen Tagen. Die Box mit den alten Wismar-Ansichten hat ihr ein älterer Herr gebracht.

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Durch Zufall hat sie mit Heike Seyer über die Bilder gesprochen. Und die hatte gleich die Idee, eine Ausstellung mit diesen und weiteren Wismar-Bildern zu machen. „Wir sind vor einem Jahr hier her gezogen und wurden so gut aufgenommen“, schwärmt Heike Seyer von der Herzlichkeit der Wismarer und zieht den Vergleich zu ihren Jahren vorher in Schwerin.

Altes und aktuelles Wismar

„Wir haben uns aber gedacht, wir müssen noch ein paar Ur-Wismarer mit dazu holen“, erzählt Petra Lubiger. Gesagt, getan. Norbert Gelhart und Hanjo Volster haben sich von den beiden Frauen begeistern lassen und weitere Fotos und Geschichten abgeliefert.

Und die Neu-Wismarerinnen haben sich auf Spurensuche begeben und dabei die Orte auf den historischen Bildern gesucht, gefunden und fotografiert. Immer mit Menschen davor, die sich in Szene setzen ließen unter dem Credo „Wir sind Wismar!“.

Stadtpatriotismus

Petra Lubiger weiß aus ihrem Laden: „Es gibt in Wismar einen tollen Stadtpatriotismus! Zu mir kommen regelmäßig ehemalige Wismarer, die nun ganz wo anders wohnen, aber ein-, zweimal im Jahr Urlaub machen in der Stadt.“ Und sagen, sie kommen als Rentner wieder, um in ihrer Heimatstadt einen guten Lebensabend verbringen zu können.

„Die Ausstellung geht mir sehr nah“, sagt Heike Seyer und ist dankbar. „Ich habe so viele tolle Menschen hier kennen gelernt, wir sind gut angekommen!“

Ausstellung für Gespräche

Die beiden Frauen möchten die Ausstellungsgäste mitnehmen auf die Spurensuche, wollen Erinnerungen erfragen und gemeinsam schauen, was sich verändert hat in den Jahren. Deswegen wird es zur Ausstellungsseröffnung am 19. Juli um 19 Uhr auch eine moderierte Gesprächsrunde in der kleinen Galerie in der Bademutterstraße 18 geben.

Die Ausstellung ist dann bis zum 9. August zu sehen, jeweils freitags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung: 0176 - 842 939 27.

Mehr Infos:

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Nicole Hollatz

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