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Wismar Nordic plant Hunderte Entlassungen
Mecklenburg Wismar Nordic plant Hunderte Entlassungen
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17:57 02.09.2015
Dunkle Wolken über der Schiffbauhalle Wismar: Auf den Nordic-Werften drohen Entlassungen.
Dunkle Wolken über der Schiffbauhalle Wismar: Auf den Nordic-Werften drohen Entlassungen. Quelle: Jens Büttner/dpa
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Wismar

Auf den Nordic-Werften in Wismar, Rostock und Stralsund drohen Kündigungen. Das bestätigte das Unternehmen Dienstag auf Anfrage. Offenbar sollen mehrere Hundert Schiffbauer entlassen werden. Eine Zahl nannte das Unternehmen nicht. „Das wird noch ausverhandelt“, erklärte ein Sprecher. Die Gespräche mit Gewerkschaft und Betriebsrat sollen in den nächsten Wochen beginnen.

Ein Bericht des NDR, laut dem 500 Stellen abgebaut werden sollten, bestätigte Nordic nicht. Derzeit arbeiten etwa 1400 Menschen an den drei Standorten.

Die Werften leiden seit Monaten unter Auftragsflaute – ausgelöst unter anderem durch die Russland-Krise. Aktuell entsteht eine Offshore-Plattform für den deutschen Ableger des französischen Energie-Konzerns Alstom.

Die Schiffbaubetriebe in Wismar und Rostock-Warnemünde waren 2009 auf Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durch den russischen Investor  Witalij Jussufow vom insolventen Vorgänger Wadan übernommen worden. Im Juni 2014 kam die insolvente Stralsunder Volkswerft zu dem Verbund hinzu.


Nordic Yards



OZ

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