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Wismar Regionale Flüsse im Blickpunkt
Mecklenburg Wismar Regionale Flüsse im Blickpunkt
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04:36 28.06.2013
Auch der Bereich am Zusammenfluss von Stepenitz und Radegast bei Börzow liegt im jetzt zu untersuchenden FFH-Gebiet. Quelle: Maik Freitag
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Wismar

Die Radegast von Börzow bis Gadebusch, die Stepenitz und das Maurinetal sind mit ihren Erlen-Eschenwäldern, begleitenden feuchten Hochstaudenfluren und Grünlandbereichen besonders schützenswerte Fließgewässer. Das erklärte das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (Stalu) in der Grevesmühlener Malzfabrik den Interessierten bei einer Auftaktveranstaltung für die Planung des FFH (Flora, Fauna, Habitat)-Gebietes Stepenitz-, Radegast- und Maurinetal mit Zuflüssen. Um diese zu schützen, zu erhalten oder wiederherzustellen, sollen jetzt bestimmte Tier- und Pflanzenarten analysiert werden.

Das wiederum hat Landwirte aus Nordwestmecklenburg aufhorchen lassen. Sie haben Sorge, dass am Ende die Nutzflächen verringert werden. Diese Angst nahm Christian Lange, Projektleiter aus der Abteilung Naturschutz, Wasser und Boden, den anwesenden Landwirten: „Wir untersuchen bis zu 300 Meter neben den Flüssen. Zwar kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts Genaues sagen, aber es ist äußerst selten, dass Landwirte von den Ergebnissen der Untersuchungen betroffen sind.“

Neben dem Kammmolch, der nur stecknadelkopfgroßen Windelschnecke, dem Bach- und Flussneunauge, dem Steinbeißer oder dem Schlammpeitzger sollen auch Vorkommen und Lebensbedingungen der Fischotter kartiert und dokumentiert werden. „Wundern Sie sich nicht, wenn im Sommer plötzlich zwei Herren durch die Flüsse waten und mit Kescher und Messgeräten unterwegs sind“, erklärte Lange.

„Alle Untersuchungen richten sich nach Natura 2000, einem Projekt der Europäischen Union zum Schutz gefährdeter, wild lebender und heimischer Pflanzen- und Tierarten“, so der Projektleiter.

Helfen möchte der Rehnaer Angelverein bei der Umsetzung der Analyse. Vereinsmitglied und Umweltexperte Torsten Richter erklärte sich sofort bereit, in einer der drei geplanten Arbeitsgruppen mitzuwirken und seine Erfahrungen im Rehnaer Radegast-Bereich einzubringen: „Wir tun auch jede Menge für die Erhaltung des Radegasttales. Wir haben jede Menge Erfahrungen im Umgang mit dem Gewässer.“

In knapp einem Jahr, im April 2014, soll die sogenannte Defizitanalyse vorgestellt werden. Zwischen Mai und September sollen die drei Arbeitsgruppen in Rehna, Dassow und Grevesmühlen jeweils zweimal zusammensitzen und Vorschläge erarbeiten. Im Februar 2015 werden die Ergebnisse der Untersuchungen vorgestellt.

Vielfalt erhalten
Natura 2000 ist ein zusammenhängendes europäisches, ökologisches Schutzgebietnetz. Es besteht aus Europäischen Vogelschutz- und FFH (Flora, Fauna, Habitat)-Gebieten. Mit dem Schutzgebietnetz Natura 2000 wird das Ziel verfolgt, die biologische Vielfalt in Europa dauerhaft zu schützen und zu erhalten.

Maik Freitag

Nah de „Kneiwesselung“ güng dat to de Wismerer Median Klinik. Dor gew dat denn jä ok dat vulle Programm von Gymnastik, Warrerpedden bet hen to dat äuwen up een extra dörför anleggtes Terrain mit treppup, treppaf, Schotterpist, krumm un scheif liggende Wechplatten, dormit wi „Hüften- un Kneilüd“ dat Gefeuhl för dat gahn mit uns 2 „Leiflingen“ (Gehhilfen) inpauken künnt.

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