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Wismar Schottel baut für Schottland
Mecklenburg Wismar Schottel baut für Schottland
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06:21 29.09.2015
Die AR 1500-Turbine wird auf dem Meeresboden installiert und hat einen Rotordurchmesser von rund 18 Metern. Quelle: Grafik: Schottel Hydro
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Wismar

Großauftrag für Schottel: Der Wismarer Schiffsantrieb-Hersteller baut eine 34 Tonnen schwere Nabe für die Turbine eines sogenannten Gezeitenkraftwerks. Das bestätigte das Unternehmen mit Stammsitz in Spay am Rhein (Rheinland-Pfalz) gegenüber der OZ. Die Nabe soll im Sommer 2016 ausgeliefert werden. Anschließend wird die Anlage mit der Bezeichnung AR 1500 vor der schottischen Küste installiert – und dort Strom aus der Meeresströmung produzieren. Auftraggeber des mehrere Millionen Euro schweren Projekts ist der US-amerikanische Rüstungskonzern Lockheed Martin.

In der Meerenge Pentland Firth im Norden Schottlands entsteht ab kommendem Jahr das derzeit weltweit größte Gezeitenenergieprojekt mit dem Namen MeyGen. Bis Anfang der 2020-Jahre sollen in der Region Wasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 398 Megawatt errichtet werden. In der Meerenge herrschen besonders starke Gezeitenströmungen. Das Projekt MeyGen bezeichnet der Geschäftsführer von Schottel Hydro, Niels A. Lange, als „einen wichtigen Schritt für die Gezeitenenergieindustrie“. Und die AR 1500-Turbine bedeute „einen Meilenstein für die Energiegewinnung aus Gezeitenströmungen“.

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