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Wismar Doppelpack gegen Boddenstädter
Mecklenburg Wismar Doppelpack gegen Boddenstädter
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00:00 28.03.2013
Ankerspieler Felix Dojahn (r.) will mit seinen gefährlichen Flankenläufen dafür sorgen, dass am Sonnabend endlich der erste Heimsieg gefeiert werden kann, hier eine Szene aus dem Hinspiel in Greifswald. Quelle: Andreas Knothe

FußballAn diesem Osterwochenende werden die Oberligafußballer des FC Anker Wismar gleich doppelt gefordert. Neben dem offiziellen Oberligaspiel gegen den FC Pommern Greifswald hat der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern das am letzten Wochenende den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer gefallene Landespokal-Viertelfinale beim Verbandsligisten Greifswalder SV 04 für den Ostermontag angesetzt.

Die Partie am Sonnabend, Anstoß 14 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz an der Bürgermeister-Haupt-Straße gegen den Aufsteiger aus der Boddenstadt — sie wird vom Unparteiischen Steffen Hösel (Rövershagen) geleitet — ist für die Gastgeber schon fast überlebenswichtig. Nur mit einem Sieg können die Spieler von Trainer Timo Lange Anschluss an die vor ihnen liegenden Teams halten und zudem hoffen, dass diese ihre Punkte beim Gegner liegen lassen. Wie schnell man aus dem Keller rauskommen kann, hat der Malchower SV gezeigt. Ein 3:1-Erfolg in Waltersdorf und ein 2:1-Sieg gegen Neubrandenburg brachten satte sechs Punkte und den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Daher ist dieses Landesderby für die Hausherren enorm wichtig. Dass die Mannschaft es besser kann als gegen Neubrandenburg, hat sie beim torlosen Remis gegen den zehnfachen DDR-Meister BFC Dynamo im Berliner Sportforum bewiesen.

Ein Unentschieden wäre diesmal aber wohl zu wenig, um sich im Kampf gegen den Abstieg zurückzumelden. In dieser Saison trafen beide Mannschaften bereits zweimal in Greifswald aufeinander. Beim 2:2 im Punktspiel erzielten Martin Karwot und Clemens Lange die Treffer, beim 1:0-Pokalsieg war Fabian Bröcker der Schütze des goldenen Tores. Der FC Pommern Greifswald ist ein ganz junger Verein, der sich erst 2010 gegründet hat. Eigentlich wollte man in Greifswald einen „großen“ Fußballverein gründen, doch eine Fusion mit dem Greifswalder SV scheiterte. So kam es dann zu einer Fusion mit der HSG Greifswald, sodass der neu gegründete FC Pommern den Platz der HSG Uni in der Verbandsliga übernehmen konnte. Nach der Winterpause trug das Team von Trainer Eckard Märzke zwei Partien aus. Gegen die VSG Altglienicke gab es eine 0:2-Heimniederlage, in Brandenburg kamen die Greifswalder zu einem 1:1-Unentschieden.

Im Landespokal am Montag muss das Ankerteam am Bodden antreten, dann aber beim Greifswalder SV, Anstoß ist um 14 Uhr. Diese Pokalbegegnung gab es bereits vor zwei Jahren im Halbfinale, als sich der FC Anker mit 2:0 durchsetzen konnte.

Die Greifswalder um Trainer Matthias Martens sind gut aus der Winterpause gekommen, denn sie konnten in den Punktspielen bereits zwei Siege feiern. Bei Eintracht Schwerin gab es einen 3:0-Auswärtserfolg gegen den Grimmener SV gewannen die „Roten“ mit 3:1.

„Natürlich wird dieses Spiel kein Selbstgänger für uns. Zwei Spiele innerhalb von 48 Stunden stellen auf alle Fälle eine große Herausforderung dar. Doch auch die Greifswalder müssen am Osterwochenende doppelt ran, denn vor dem Spiel gegen uns erwarten sie am Sonnabend den Aufstiegsanwärter FC Schönberg. Für uns gibt es nur die ganz klare Ansage und die heißt: Einzug ins Halbfinale“, so Trainer Timo Lange. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Martin Kuhardt aus Rostock.

Das Spiel gegen den Greifswalder SV am Montag wird kein Selbstgänger.“Timo Lange, Trainer des FC Anker Wismar

Andreas Kirsch

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