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Wismar Stadt Wismar reagiert auf Kritik und erklärt: Bahnhofsvorplatz soll grüner werden
Mecklenburg Wismar Stadt Wismar reagiert auf Kritik und erklärt: Bahnhofsvorplatz soll grüner werden
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16:00 07.11.2019
Der Bahnhofsvorplatz in Wismar. Im kommenden Frühjahr soll er etwas grüner werden. Quelle: Heiko Hoffmann
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Wismar

Der neue Bahnhofsvorplatz ist seit knapp zwei Wochen freigegeben. Die bisherige Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes einschließlich des Arkadengangs kostete 1,7 Millionen Euro. Vielen Wismarern ist der neue Platz allerdings viel zu karg – ihnen fehlt das Grün. Auf diese Kritik hat die Hansestadt nun reagiert und erklärt sich.

Stadt will Bäume pflanzen

„Grüner wird der erste Teil der Neugestaltung des Bahnhofsareals vom kommenden Frühjahr an, wenn bis dahin gepflanzte Sträucher, Hecken und Bäume austreiben. So werden entsprechende Ergänzungspflanzungen beispielsweise auf der rechten Seite der Zufahrt am Gleisbett vorgenommen, Bäume auf dem Parkplatz selbst gepflanzt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Grün soll auch die verbindende Promenade zwischen Bahnhof und Rostocker Straße entlang des Lindengartens werden. Zudem soll der Spielplatz dort aufgewertet werden. Beides ist für den nun folgenden Bauabschnitt geplant.

Der Bahnhofsvorplatz in Wismar. Im kommenden Frühjahr soll er etwas grüner werden. Quelle: Heiko Hoffmann

Steinerne Stadt?

Freuen dürfte dies auch OZ-Leserin Anne-Lore Pohl. Die Wendorferin geht auf einen vorherigen Leserbrief ein, in dem der Verfasser von einer „steinernen Stadt“ schrieb: „Alle Zugreisenden sind glücklich über den neuen Zugang. Aber freundlich begrüßt wird ein Reisender, der die Hansestadt Wismar besucht, nicht.“ Ihre Hoffnung: zumindest Blumenkübel. Sie schreibt weiter: „Andere Städte sind da mit der Gestaltung ihrer öffentlichen Plätze kreativer. Eingaben wurden schon viele an die Bürgerschaft gegeben.“ Auch für die Krämerstraße hat Anne-Lore Pohl eine Idee: „Da fehlt am sogenannten Brunnen auch Farbe und Grün. ‚Weltkulturerbe‘ – hier sollte man auch nachrüsten.“

Die Stadt lässt nun mitteilen: „Der letzte Abschnitt zwischen dem überdachten, ebenerdigen Zugang zu den Gleisen und der Poeler Straße soll als Grünakzent mit Willkommens-, Aufenthalts- und Informationsfunktion ausgestaltet werden.“ Das werde in den nächsten Jahren geplant. Abhängig sei dies allerdings von der Baumaßnahme in der Poeler Straße und den verfügbaren Haushaltsmitteln der Stadt.

Neue Stellplätze für Autos, Fahrräder und Taxen

Der Bahnhofsvorplatz wurde bis Ende Oktober umfassend saniert und umgestaltet. Bahnsteige und der Parkplatz sind nun barrierefrei erreichbar. 149 gebührenpflichtige Parkplätze für Autos stehen zur Verfügung. Hinzu kommen vier kostenfreie Kurzzeitparkplätze mit einer Parkdauer von maximal 15 Minuten. Für alle Pendler, die das Fahrrad in der Hansestadt nutzen, gibt es eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 117 Plätzen. Sechs Taxistellplätze und zwei Kurzzeitstellplätze für Taxis wurden ebenfalls am neuen Bahnhofsvorplatz eingerichtet.

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Von Michaela Krohn

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