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Wismar StadtSportBund wird aufgelöst
Mecklenburg Wismar StadtSportBund wird aufgelöst
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06:48 25.09.2014
Einstimmig wurden die Beschlüsse auf der letzten großen Jahreshauptversammlung des StadtSportBundes Wismar am Dienstag gefasst. Quelle: Heiko Hoffmann
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Wismar

Der StadtSportBund Wismar wird zum Ende des Jahres 2016 aufgelöst. Die Auflösung ist ein logischer Schritt. Im Zuge der Landkreisneuordnung wurde der SSB Wismar e. V. – wie auch die anderen Wismarer Vereine – im Jahr 2012 Mitglied im Kreissportbund Nordwestmecklenburg. Übergangsweise hatte der SSB noch einige Aufgaben wahrgenommen. Das hat sich geändert.  „Der StadtSportBund Wismar hat somit keine notwendige Existenzberechtigung mehr“, sagt dessen Präsident, Sönke Hagel.

Alle SSB-Mitgliedsvereine beenden zunächst bis Ende 2014 ihre Mitgliedschaft im SSB. Bis auf drei Vereine, da sonst der SSB sofort in Liquidation geht. Das soll vermieden werden, um das restliche Vermögen gezielt aufzuteilen. Im nächsten Jahr werden die Präsidiumsmitglieder und die Delegierten der drei verbliebenen Vereine auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung die Auflösung des SSB beschließen. Beschlosene sache ist der Umgang mit der Finanzreserve des SSB: 17 000 Euro gehen an die Mitgliedsvereine, 10 000 Euro an die Sportstiftung der Hansestadt Wismar.

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Ab 2015 wird es eine Nutzungsgebühr für Sportstätten in Wismar geben. Gravierende Unterschiede zwischen Stadt und Kreis, die unterschiedlich hohe Gebühren für die Nutzung von Sporthallen angeben.

Zwei Vereine trifft es besonders hart: SKO Wismar muss im nächsten Jahr unglaubliche 10 000 Euro mehr für Nutzung von Sportstätten zahlen, dem Tischtennisverein TTC Hanseat drohen Mehrkosten in Höhe von rund 4500 Euro. Shotokan Karate Okba (SKO) musste bisher 451 Euro im Jahr für die Nutzung von Hallen zahlen, der TTC 97 Euro.



Heiko Hoffmann