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Wismar Starkes Wirtschaftsjahr in Westmecklenburg
Mecklenburg Wismar Starkes Wirtschaftsjahr in Westmecklenburg
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12:58 28.12.2018
Vor allem im Baugewerbe sind die Auftragsbücher prall gefüllt. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Wismar

Mit dem Jahreswechsel endet ein für die Westmecklenburger Wirtschaft insgesamt sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Industrie, Handel und Dienstleister sprechen insgesamt von sehr guten Ergebnissen, teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin mit. Die Auftragsbücher seien in den meisten Betrieben reichlich gefüllt gewesen. Einige Branchen kamen mit der Abarbeitung kaum hinterher. Das betraf in 2018 insbesondere das verarbeitende Gewerbe, die Logistik, unternehmensnahe Dienstleister sowie das Bauhauptgewerbe. Im Handel war die Lage verhaltender. In der Spitze erreichte der IHK-Konjunkturklimaindex im Frühsommer mit 135,1 Punkten ein neues Allzeithoch. „Bereits 2017 war für die Unternehmen ein sehr erfolgreiches Wirtschaftsjahr. Vor genau einem Jahr sind wir davon ausgegangen, dass die Wirtschaft auch in 2018 eine gute Entwicklung nehmen wird. Unsere Erwartungen sind zu unserer großen Freude übertroffen worden“, berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach.

Auch das Handwerk ist mit Bestwerten in das vergangene Jahr gestartet. Die prall gefüllten Auftragsbücher haben aber auch für deutlich verlängerte Wartezeiten bei den Kunden geführt. Um dem zu begegnen, hätten die Betriebe mehr Auszubildende und Fachkräfte benötigt, die auf dem Markt aber nicht mehr ausreichend zur Verfügung stehen. Daher sehen die Handwerksbetriebe trotz eines sehr gut verlaufenen Geschäftsjahres 2018 mit etwas gedämpfter Euphorie in die Zukunft. „Mehr geht einfach nicht mehr“, sagt Edgar Hummelsheim, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwerin. „Die Betriebe arbeiten bereits auf Hochtouren. Mit Rücksicht auf die Mitarbeiter und deren Gesundheit und wenn sie attraktive Arbeitgeber bleiben wollen, sind kaum noch weitere Steigerungen möglich.“ Denn die Wettbewerbsfähigkeit und der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängen maßgeblich an seinen Beschäftigten. Die Anzahl an Arbeitsplätzen ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Die Unternehmen in Westmecklenburg benötigen händeringend Personal. Doch die Personalnachfrage ist insgesamt sehr hoch, so dass kaum noch Fachpersonal und Auszubildende zu finden sind. Im Schnitt benannten 2018 zwei von drei Unternehmen in den IHK-Konjunkturumfragen den Mangel an Fachkräften und Auszubildenden als Risiko ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.

OZ

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