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Wismar In Timmendorf beginnt der Straßenbau
Mecklenburg Wismar In Timmendorf beginnt der Straßenbau
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07:00 28.12.2018
Die Ortsdurchfahrt in Timmendorf wird 2019 komplett um- und ausgebaut. Quelle: Heiko Hoffmann
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Timmendorf

Die ersten Arbeiten zum Um- und Ausbau der Landesstraße in der Ortsdurchfahrt Timmendorf auf der Insel Poel beginnen im Januar. Hauptauftragnehmer ist die Straßen- und Tiefbau Blum GmbH aus Neukloster. „Die Bauanlaufberatung mit allen Beteiligten ist für Januar 2019 vorgesehen“, sagt Poels Bürgermeisterin Gabriele Richter (ptl.). Dann soll auch der Termin für die Einwohnerversammlung festgelegt werden. Der Baubeginn soll am 7. Januar sein, „da die Fäll- und Rodungsarbeiten aus naturschutzrechtlichen Gründen Ende Februar 2019 abgeschlossen sein müssen“, so die Bürgermeisterin.

Geh- und Radweg

Die Baulänge beträgt rund 625 Meter, die Fahrbahn wird in einer Breite von sechs Metern ausgebaut. Auf der linken Seite in Richtung Strand wird es einen gemeinsamen Geh- und Radweg geben. Damit wird eines der letzten fehlenden Teilstücke für Radfahrer geschlossen. Zuständig für die Baumaßnahme ist das Land.

Das gesamte Vorhaben ist mit rund zwei Millionen Euro veranschlagt. Die Gemeinde ist anteilig an der Finanzierung für Regenwasserabfluss, Beleuchtung und den kombinierten Geh- und Radweg beteiligt. Anwohner und Autofahrer müssen mit einer Bauzeit von voraussichtlich zwei Jahren rechnen. Da die Straße durch den Ort und weiter bis in Richtung Strand führt, wird es eine Baustraße geben. Diese verläuft um den Reiterhof.

Die Gemeinde hat nach Angaben der Bürgermeisterin eine Förderung für den gemeinsamen Rad- und Gehweg beim Straßenbauamt Schwerin beantragt. Im Oktober habe das Straßenbauamt mitgeteilt, dass das auf mehrere Jahre angelegte Programm bis 2019 bereits ausgebucht sei. Die Kosten für den kombinierten Rad- und Gehweg belaufen sich auf rund 68000 Euro und müssten somit von der Gemeinde in voller Höhe getragen werden. Richter: „Dieses kann aufgrund der Haushaltslage und der Entwicklung der Baukosten für viele laufende Projekte von der Gemeinde nicht finanziert werden.“ Daher habe sie Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) angeschrieben, „die finanzielle Situation der Gemeinde dargestellt und um einen Gesprächstermin gebeten“, so die Bürgermeisterin. Die Antwort steht noch aus.

Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in Timmendorf hat die Gemeinde vom Landesförderinstitut einen Zuwendungsbescheid erhalten. Die Ausgaben betragen rund 66000 Euro. Die Hälfte wird gefördert. Das Geld stammt aus dem „Europäischen Fond für regionale Entwicklung“ (EFRE) gemäß der Klimaschutzförderrichtlinie für Kommunen.

Leitplanken für mehr Sicherheit

Unterdessen sollen Leitplanken zwischen Groß Strömkendorf und Fährdorf für mehr Sicherheit sorgen. „Der straßenbegleitende Radweg zwischen den Ortslagen Groß Strömkendorf und Fährdorf ist für alle Nutzer sehr gefährlich, da die Autos in geringem Abstand an ihnen vorbeifahren. Besonders riskant ist es, wenn ein Überholvorgang stattfindet“, so Gabriele Richter. Das Straßenbauamt Schwerin hat dies geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass „Schutzplanken berechtigt sind“. Das Vorhaben soll in die bevorzugte Planung für 2019 aufgenommen werden, „sodass die Finanzierung im Bauprogramm 2019 gesichert ist“, so die Poeler Bürgermeisterin.

Heiko Hoffmann

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