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Wismar Studenten aus der ganzen Welt machen Ferien in Wismar
Mecklenburg Wismar Studenten aus der ganzen Welt machen Ferien in Wismar
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17:27 08.07.2019
Mykhailo Polazhynets (Ukraine), Yuliana Vashchuk (Ukraine), Renata Forcada Barreda (Spanien), Claudia Cusi (Spanien), Lizaveta Mironava (Weißrussland), Kana Yanagihara (Japan), Mirel Salaj (Albanien), Gabriel Efkleidisovic Kryemadhi (Albanien), Alihan Eren Saricayir (Türkei) und Yuliana Ekaterina Lushnikova ( Russland) sind die Teamer des Workcamps 2019 in Wismar. Quelle: Marie Nitsch
Wismar

Zehn junge Studenten aus Albanien, Spanien, der Ukraine, Russland, Weißrussland, Türkei und Japan gestalten gemeinsam Ferienaktionen in Wismar und erleben die nächsten drei Wochen ein unvergessliches Camp-Abenteuer, voller Erfahrungen und neuer Eindrücke – wie schon in den Vorjahren. Denn das Camp gibt es seit 20 Jahren.

Der Landkreis Nordwestmecklenburg führt in Zusammenarbeit mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten ein Workcamp mit Jugendlichen aus vielen Ländern der Welt durch. Noch bis zum 20. Juli dürfen sie gemeinsam nicht nur das Land erkunden, sondern auch unterschiedliche Projekte starten. Untergekommen sind die jungen Frauen und Männer, die zwischen 18 und 23 Jahre alt sind, in der Wagenburg an der Bauernscheune in Wismar. Finanziert wird das Projekt vor allem durch den Landkreis, welcher 8850 Euro zur Verfügung gestellt hat, sowie von der Internationalen Jugendgemeinschaft mit 1890 Euro.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Kinder- und Jugendfreizeitzentrums Wismar planen und organisieren die zehn Frauen und Männer drei aufregende Ferienwochen. Durch die unterschiedlichen Kulturen kommen dabei die vielfältigsten und kreativsten Ideen zustande.

Mit einer kleinen Tanzeinlage zeigen die Workcamp Teilnehmer traditionelle Tänze, welche weltweit bekannt sind, zum Beispiel ,,Macarena“. Quelle: Marie Nitsch

Mit dem Lied „Macarena“ und dem dazugehörigen Tanz haben sie sich auf ihren Aufenthalt eingestimmt. Auch Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) hat mitgemacht und konnte ein Schmunzeln nicht verstecken. Anschließend haben die jungen Leute sich und ihr Land vorgestellt.

„Ich komme aus Spanien und studiere dort Medizin. Im nächsten Jahr gehe ich nach Heidelberg, deshalb möchte ich meine Deutschkenntnisse verbessern“, erklärt die 21-jährige Renata Forcada Barreda. Sie hat schon mit 16 Jahren einen Schüleraustausch in Deutschland absolviert und sich in das Land und die Sprache verliebt.

Kana Yanagihara hat die längste Anreise. Sie kommt aus der japanischen Hauptstadt Tokio und studiert dort an einer Universität Deutsch. „Ich bin einfach begeistert von der Sprache. Und die Kultur ist so anders als in Japan“, sagt die 21-Jährige.

Gabriel Efkleidisovic Kryemadhi kommt aus Albanien, ist aber in Deutschland geboren worden und spricht deshalb sehr gut deutsch. „Ich arbeite als Reiseberater und möchte demnächst in Deutschland studieren“, erzählt der 20-Jährige.

Lizaveta Mironava (20) kommt aus der Hauptstadt Weißrusslands. „Ich studiere in Minsk Pädagogik und Fremdsprachen. Mein größter Wunsch ist es Lehrerin zu werden und Deutsch zu unterrichten“, verrät sie. Sie arbeite gerne mit Kindern zusammen und freue sich, hier soziale Projekte zu starten.

Wismar wird immer internationaler“, freut sich Bürgermeister Beyer. Er ist begeistert von den vielen kulturdurstigen Jugendlichen, die in den kommenden Wochen Kinder aus Wismar und der Umgebung betreuen und unterhalten.

Die Vorstellungsrunde endet wie sie begonnen hat – mit einem Tanz, diesmal aus Albanien. Es wird geklatscht, gehüpft, gepfiffen und gelacht. Danach gibt es ein kleines Buffet, mit dem die jungen Leute Naschereien aus aller Welt servieren.

Gabriel Efkleidisovic Kryemadhi, 20, aus Albanien: ,,Ich bin in Deutschland geboren und wir sprechen zu Hause auch deutsch. Gerne möchte ich noch mehr über die Kultur erfahren." Quelle: Marie Nitsch
Cl`audia Cusi, 18, aus Spanien: ,,Ich finde die deutsche Sprache und die Kultur einfach toll. Das Workcamp ist für mich eine gute Möglichkeit ,neue Leute kennzulernen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern." Quelle: Marie Nitsch

Marie Nitsch

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